Krsko - Bayr stellt klar: Kein Veto gegen kroatischen EU-Beitritt

Sicherheitsrisiken bei kroatischen Beitrittsverhandlungen ansprechen - Kroatische Bevölkerung für Atom-Ausstieg mobilisieren

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr hat am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst klargestellt, dass die Sicherheitsrisiken des AKW Krsko bei den Verhandlungen über einen kroatischen EU-Beitritt Thema sein müssen. "Natürlich müssen wir etwaige Risiken thematisieren, schließlich geht es um die Sicherheit der Bevölkerung", so Bayr. Mit einem Veto gegen den kroatischen EU-Beitritt möchte sie die Abschaltung des AKW Krsko jedoch nicht junktimieren. ****

"Ein Veto würde sich gegen die kroatische Bevölkerung richten, die bekanntermaßen eine atomkritische Haltung vertritt", so Bayr. Sie sprach sich daher dafür aus, die kroatische Bevölkerung im Rahmen der geplanten EU-weiten Bürgerinitiative für einen Atom-Ausstieg zu mobilisieren, um Druck auf die Regierungen aufzubauen. Dezidiert sprach sich Bayr gegen den geplanten Bau eines weiteren Reaktors aus. "Ein Krsko II darf es nicht geben", so Bayr. (Schluss) sa/mb

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