• 01.04.2011, 09:30:30
  • /
  • OTS0055 OTW0055

JUGENDVERTRETUNG: 10 Jahre und kein bisschen leise!

Die BJV feierte gestern mit hochrangigen Ehrengästen ihr 10-Jahresjubiläum und forderte mehr Mitbestimmung und die Anerkennung als Sozialpartnerin in Jugendfragen!

Wien (OTS) - Bereits seit zehn Jahren ist die
Bundesjugendvertretung (BJV) als gesetzliche Interessenvertretung
aller Kinder und Jugendlichen in Österreich verankert. Mit großem
Engagement vertritt sie seitdem die vielfältigen Anliegen junger
Menschen. Gestern wurde unter dem Motto "Wir machen Jugendpolitik!"
dieses Jubiläum mit zahlreichen hochkarätigen Gästen gebührend
gefeiert!

Im voll besetzten Marx Palast in Wien gratulierten unter anderem
Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und Staatssekretärin Verena Remler
zum zehnjährigen Bestehen. Gemeinsam wurde eine Rückschau auf
vielfältige Aktivitäten wie Lobbying für die Wahlaltersenkung,
Engagement in Bereichen wie Antifaschismus, Jugendschutz oder
Kinderrechte gehalten.
Das Vorsitz-Team der BJV zeigte aber auch auf, dass es noch viel zu
tun gibt: "In der BJV sprechen 51 Kinder- und Jugendorganisationen
mit einer gemeinsamen Stimme. Wir fordern eine adäquate Anerkennung
und Unterstützung dieser Vielfalt und dieses Engagements von jungen
Menschen", so Rodaina El Batnigi.
Wolfgang Moitzi erklärte, dass Jugendpolitik vorantreiben, für die
BJV bedeutet, "für die Anliegen von jungen Menschen zu kämpfen, und
hier gibt noch viel Handlungsbedarf - egal ob es um den Bereich des
immer noch uneinheitlichen Jugendschutzes geht, um die miserable Lage
rund um die prekäre Beschäftigung, oder um die Misere an Schulen und
Universitäten."
Philipp Nagel und Magdalena Schwarz betonten, dass Partizipation von
jungen Menschen in der Politik ernstgenommen und die BJV als
gesetzliche Interessenvertretung in alle jugendrelevanten Fragen
einbezogen werden muss: "Das bedeutet, dass der gesetzlich
festgeschriebene sozialpartnerschaftliche Status der BJV im
Jugendbereich auf allen politischen Ebenen gelebt werden muss."

Auch Bundespräsident Heinz Fischer wies darauf hin, dass die BJV als
Sozialpartnerin in Jugendfragen anerkannt werden müsse.
Jugendstaatssekretärin Verena Remler hob insbesondere die
Vorreiterrolle der BJV bei Themen wie Wahlaltersenkung und Gender
Mainstreaming hervor. Ressümierend hielten die BJV-Vorsitzenden fest,
dass es im jugendpolitischen Bereich noch viele Baustellen gibt und
die BJV hier noch viel vor hat!
In die nächste Dekade startet die BJV mit neuen Gesichtern: Christina
Unterberger, die die Nachfolge von Benedikt Walzel als
Geschäftsführerin angetreten hat und Johanna Zauner, die Magdalena
Schwarz im Vorsitz-Team nachfolgt.

Fotos von der Veranstaltung stehen unter www.jugendvertretung.at im
Pressebereich zum Download bereit.

Rückfragehinweis:
Bundesjugendvertretung
Mag.a Nicole Pesendorfer
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0676/ 880 111 048
mailto: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BJV

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel