JUGENDVERTRETUNG: 10 Jahre und kein bisschen leise!

Die BJV feierte gestern mit hochrangigen Ehrengästen ihr 10-Jahresjubiläum und forderte mehr Mitbestimmung und die Anerkennung als Sozialpartnerin in Jugendfragen!

Wien (OTS) - Bereits seit zehn Jahren ist die
Bundesjugendvertretung (BJV) als gesetzliche Interessenvertretung aller Kinder und Jugendlichen in Österreich verankert. Mit großem Engagement vertritt sie seitdem die vielfältigen Anliegen junger Menschen. Gestern wurde unter dem Motto "Wir machen Jugendpolitik!" dieses Jubiläum mit zahlreichen hochkarätigen Gästen gebührend gefeiert!

Im voll besetzten Marx Palast in Wien gratulierten unter anderem Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und Staatssekretärin Verena Remler zum zehnjährigen Bestehen. Gemeinsam wurde eine Rückschau auf vielfältige Aktivitäten wie Lobbying für die Wahlaltersenkung, Engagement in Bereichen wie Antifaschismus, Jugendschutz oder Kinderrechte gehalten.
Das Vorsitz-Team der BJV zeigte aber auch auf, dass es noch viel zu tun gibt: "In der BJV sprechen 51 Kinder- und Jugendorganisationen mit einer gemeinsamen Stimme. Wir fordern eine adäquate Anerkennung und Unterstützung dieser Vielfalt und dieses Engagements von jungen Menschen", so Rodaina El Batnigi.
Wolfgang Moitzi erklärte, dass Jugendpolitik vorantreiben, für die BJV bedeutet, "für die Anliegen von jungen Menschen zu kämpfen, und hier gibt noch viel Handlungsbedarf - egal ob es um den Bereich des immer noch uneinheitlichen Jugendschutzes geht, um die miserable Lage rund um die prekäre Beschäftigung, oder um die Misere an Schulen und Universitäten."
Philipp Nagel und Magdalena Schwarz betonten, dass Partizipation von jungen Menschen in der Politik ernstgenommen und die BJV als gesetzliche Interessenvertretung in alle jugendrelevanten Fragen einbezogen werden muss: "Das bedeutet, dass der gesetzlich festgeschriebene sozialpartnerschaftliche Status der BJV im Jugendbereich auf allen politischen Ebenen gelebt werden muss."

Auch Bundespräsident Heinz Fischer wies darauf hin, dass die BJV als Sozialpartnerin in Jugendfragen anerkannt werden müsse. Jugendstaatssekretärin Verena Remler hob insbesondere die Vorreiterrolle der BJV bei Themen wie Wahlaltersenkung und Gender Mainstreaming hervor. Ressümierend hielten die BJV-Vorsitzenden fest, dass es im jugendpolitischen Bereich noch viele Baustellen gibt und die BJV hier noch viel vor hat!
In die nächste Dekade startet die BJV mit neuen Gesichtern: Christina Unterberger, die die Nachfolge von Benedikt Walzel als Geschäftsführerin angetreten hat und Johanna Zauner, die Magdalena Schwarz im Vorsitz-Team nachfolgt.

Fotos von der Veranstaltung stehen unter www.jugendvertretung.at im Pressebereich zum Download bereit.

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