Städtebund startet Social Network-Plattform für Städte und Gemeinden

Wien (OTS) - MitarbeiterInnen aus Österreichs Städten und Gemeinden besser zu vernetzen und einen unmittelbaren, intensiven Informationsaustausch zwischen den 250 Städten und größeren Gemeinden auch auf MitarbeitInnenerebene zu ermöglichen, das sind die Beweggründe für die Entwicklung einer eigenen Internet-Plattform, die unter dem Namen "Amtstafel 2.0" (www.amtstafel.at) ab sofort online ist.

Vor dem Hintergrund moderner technischer Ansätze und im Zeichen des "Web 2.0" oder "Mitmachweb" stellt der Österreichische Städtebund mit der "amtstafel 2.0" nun eine eigene Wissens- und Social Networking-Plattform vor. Sie bietet die Möglichkeit, wertvolle Wissensressourcen aus den Städten und Gemeinden zu nutzen, vorhandenes Wissen zu bündeln sowie als NutzerIn auch aktiv an der Bereitstellung von brauchbaren Informationen für KollegInnen beizutragen. Auf der amtstafel 2.0 stehen dazu den MitarbeiterInnen aus der Kommunalverwaltung umfassende Kontakt- und Kommunikationstools zur Verfügung, die einen Informations-und Datenaustausch (offen, oder auf Wunsch auch in geschlossenen Benutzergruppen) und effiziente verwaltungsinterne Vernetzung ermöglichen.

"Durch die neue Plattform werden MitarbeiterInnen aller österreichischen Städte und größeren Gemeinden erstmals so vernetzt, sodass ein direkter Austausch möglich ist. Oft gibt es in anderen Städten bereits Lösungen für Probleme, die sich im Rahmen der Verwaltung von Städten und Gemeinden stellen. Mit einer Kommunikationsplattform wie der amtstafel 2.0 können sich die Kommunalverwaltungen nicht nur im Anlassfall unterstützen sondern auch neue kommunale Kooperationen initiieren. Ich erwarte mir daher nicht nur mehr Kommunikation, sondern auch Kostenersparnis", so Thomas Weninger, Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes.

"Amtstafel 2.0 ist die erste und einzige Social Network Plattform dieser Art. Amtstafel 2.0 ermöglicht einen effizienten Know How Transfer zwischen den kommunalen Verwaltungen", so Ronald Sallmann, Geschäftsführer von Public Management Consultung, der die Plattform entwickelt hat.

"Microsoft bietet mit seinen Lösungen wie zum Beispiel Share Point 2010 die idealen Tools für die Arbeitsumgebung und Produktivitäts-Werkzeuge der Zukunft. Wir sind stolz mit unserer Software und unserem Know How einen Beitrag zur Schaffung einer hochmodernen Verwaltung in Österreich zu leisten", so Peter Herrmann, Manager "Public Sector" bei Microsoft Österreich.

Inhalte von amtstafel 2.0

Das Spektrum an Themen und Projekten aus dem kommunalen Umfeld auf amtstafel 2.0 ist breit gefächert und reicht derzeit von der "Bedarfsorientierten Mindestsicherung" über den "Getränkesteuerausgleich" bis hin zur "Elektronischen Zustellung", um nur einige Schwerpunkte zu nennen. Um immer am Puls der Zeit zu bleiben, können die Themen (und Projekte) von den TeilnehmerInnen der Plattform laufend erweitert werden. Einfach und intuitiv bedienbare Werkzeuge wie Diskussionsforen, Dokumentenverzeichnisse, Neuigkeiten oder herkömmliche Weblinks unterstützen dies. Weiters können NutzerInnen persönliche Profilinformationen bereitstellen, in personalisierbaren Bereichen nach KollegInnen suchen und direkt Kontakt mit diesen aufnehmen. Die Bereiche "Inhalte" und "NutzerInnen" sind miteinander verknüpft, sodass es für alle TeilnehmerInnen ersichtlich ist, wer welche Information bereitgestellt hat. Somit ist transparent, von wem welche Information stammt und einer Kontaktaufnahme und angeregten virtuellen Diskussion steht nichts im Wege.

Die Nutzung der amtstafel 2.0-Plattform, die ab sofort online unter www.amtstafel.at erreicht werden kann, ist für MitarbeiterInnen aus Österreichs Städten und Gemeinden kostenlos. Im Rahmen der Erstregistrierung erfolgt eine einmalige Freischaltung, danach ist eine Anmeldung zu einzelnen Themen und Projekten möglich.

Informationen über den Österreichischen Städtebund

Etwa 65 Prozent der Bevölkerung und 71 Prozent der Arbeitsplätze befinden sich in Österreichs Ballungsräumen. Der Österreichische Städtebund ist die kommunale Interessenvertretung von insgesamt 246 Städten und größeren Gemeinden.

Der Verein wurde am 24. September 1915 gegründet und hat heute neben Wien und den Landeshauptstädten praktisch alle Gemeinden mit über 10.000 EinwohnerInnen als Mitglied. Die kleinste Mitgliedsgemeinde zählt knapp 1.000 EinwohnerInnen.
Die Mitgliedschaft ist freiwillig. Der Österreichische Städtebund ist Gesprächspartner für die Regierung auf Bundes- und Landesebene und ist in der österreichischen Bundesverfassung (Art. 115 Abs.3) ausdrücklich erwähnt. (Schluss) sas

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