FPÖ-Karlsböck: Spitalsreform - Geldverschwendung der Länder beenden!

Wien (OTS) - "Die Wiener SPÖ auf einen Finanzierungstopf aufpassen zu lassen, ist ungefähr so sinnvoll, wie einem Hund eine Knackwurst anzuvertrauen", kommentierte heute der freiheitliche Ärztesprecher NAbg. Dr. Andreas Karlsböck die Aussagen von Wiens Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely, die den sinnvollen einzigen Finanzierungstopf auf Bundesebene ablehnt. "Vor den am Freitag startenden Verhandlungen zur Spitalsreform sehe ich keinerlei Bewegung bei den Landeshäuptlingen, die offenbar in ihrem Schrebergartendenken verharren und weiterhin das Geld der Beitragszahler verschwenden wollen", so Karlsböck.

Als "besondere Chuzpe", bezeichnete Karlsböck, das von Wehsely, quasi für die Nichtzugeständnisse der Länder, eingeforderte Mitspracherecht im niedergelassenen Bereich. Hier fordere Wehsely etwa, auch bei der Planung, Steuerung und Finanzierung des niedergelassenen Bereichs mitreden zu wollen. "Das ist ein rein ideologisch motivierter Anschlag auf eine freie Berufsgruppe", sagte Karlsböck, der den parteipolitischen Einfluss auf die Ärzteschaft verhindern will.

Bezeichnend für Wehsely sei auch, so Karlsböck, ihre skurrile Ansicht, dass der niedergelassene Bereich für den Anstieg der Spitalskosten zuständig sei. Offenbar sei der Frau Stadträtin nicht bekannt, dass der niedergelassene Bereich der kostengünstigste sei. Gefolgt von den Ambulanzen und dann den Spitälern.

Hauptverantwortlich für den Kostenanstieg in den Wiener Spitälern sei die sozialistische Gesundheitspolitik, die keinerlei Lösungen anzubieten habe, dass die Ambulanzen von Zuwanderern gestürmt würden. Hier, so Karlsböck, liege die Schuld allerdings nicht bei den Zuwanderern, die aus ihren Heimatländern keine niedergelassenen Arztstrukturen kennen würden, sondern in der mangelnden Steuerungsleistung der SPÖ-Gesundheitspolitik.

Es sei der SPÖ-Stadträtin daher anzuraten, die Finger von Bundes-Finanzierungstöpfen zu lassen und sich lieber um ihren eigenen Bereich zu kümmern, schloss Karlsböck.

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