Berlakovich: Hohe Strahlengrenzwerte für japanische Lebensmittel inakzeptabel

Umgehende Revidierung der europäischen Notfallverordnung gefordert

Wien (OTS) - Als "absolut inakzeptabel" bezeichnet
Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich die im Rahmen der europäischen Japan-Notfallverordnung festgelegten Grenzwerte für aus diesem Land importierte Lebensmittel. "Wer diese Entscheidung getroffen hat, kann nicht mehr Herr seiner Sinne sein. Die herangezogenen Grenzwerte sind zur Sicherstellung der Lebensmittelversorgung bei Nuklearunfällen in der EU gedacht, also damit die Bevölkerung in ärgsten Krisenfällen nicht verhungert. Bei dem aktuellen Unfall in Japan und der vorliegenden Distanz ist diese Regelung jedoch um Häuser zu tolerant und somit inakzeptabel", wettert Berlakovich.

"Ich erwarte mir, dass diese Verordnung umgehend revidiert wird. Es müssen deutlich niedrigere Grenzwerte eingeführt werden. Schließlich geht es um die Sicherheit unserer Konsumentinnen und Konsumenten und um die Glaubwürdigkeit der Europäischen Union", so Berlakovich. Außerdem seien 100% der aus Japan kommenden Lebensmittel strengsten Kontrollen zu unterziehen.

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