Tamandl: EU muss Grenzwerte für Radioaktivität evaluieren

Gesundheitsminister Stöger gefordert – Sicherheit der Österreicher hat Priorität

Wien, 31. März 2011 (ÖVP-PK) Großes Unverständnis äußert ÖVP-Konsumentenschutzsprecherin Gabriele Tamandl über die Vorgangsweise der EU im Zusammenhang mit der Festlegung der Grenzwerte von Radioaktivität für die Einfuhr von Nahrungs- und Futtermittel aus Japan. "Die Grenzwerte stammen aus der Zeit der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl und müssen für die Atomkatastrophe in Japan neu evaluiert werden. Wir fordern eine lückenlose Kontrolle für alle aus Japan stammenden Lebensmittel, wie zum Beispiel für Fleisch, Fisch, zubereitetes Gemüse und Honig. Die Verordnung der EU sieht lediglich eine stichprobenartige Prüfung der Lebensmittel vor", betont Tamandl, für die nun Gesundheitsminister Stöger am Zug ist. "Stöger ist gefordert, in der EU Allianzen für einen neuen Verordnungsentwurf zu schmieden, denn die Sicherheit der österreichischen Bevölkerung hat für uns oberste Priorität", so Gabriele Tamandl abschließend. ****

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0005