Atom - BZÖ-Huber: Anfragenserie zu Notgrenzwerten bei Lebensmitteln

Kritik an Sondervorschriften für Strahlengrenzwerte

Wien (OTS) - Dass nach den Ereignissen rund um den Atomreaktor in Fukushima still und heimlich hinter dem Rücken der europäischen Bevölkerung die Sondervorschriften für die Einfuhr von Lebens- und Futtermitteln aus Japan erlassen wurden, kritisiert BZÖ-Agrarsprecher Abg. Gerhard Huber. In einer Anfragenserie an Gesundheitsminister Stöger, Umweltminister Berlakovich und Konsumantenschutzminister Hundstorfer will Huber eine klare Stellungnahme, wie es zu diesen "Notgrenzen" gekommen ist.

"Die Regelung zum Erlass von Notgrenzwerten ist ausschließlich für Störfälle innerhalb der EU vorgesehen und hat mit Japan absolut nichts zu tun", erinnert Huber. Doch wie in Gesamteuropa wurden auch in Österreich die geltenden Grenzwerte für radioaktiv belastete Lebensmitteln aus Japan erhöht - mit der Begründung, es wären "Notgrenzwerte" erforderlich. "Diese Aktion ist absolut hinterfragenswürdig und lässt höchste Zweifel an der Integrität aller eingebundenen politisch Verantwortlichen aufkommen", so der BZÖ-Agrarsprecher.

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