Bombenanschlag bei Swiss Nuclear: Greenpeace ist bestürzt

Wien/Olten (OTS) - Der friedliche Protest von 30 Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten gegen die AKW-Neubaupläne der Schweizer Energieunternehmen Alpiq wurde heute von der Nachricht eines Briefbombenanschlags beim Atomindustrieverband Swissnuclear jäh unterbrochen. Greenpeace - von jeher der Gewaltfreiheit verpflichtet - ist erschüttert über den Vorfall und distanziert sich in aller Form davon.

"Gewaltfreiheit ist das oberste Prinzip bei Greenpeace. Wir bringen mit kreativen, hartnäckigen, aufwühlenden, aber niemals gewaltsamen Aktivitäten Probleme ins öffentliche Bewusstsein und konfrontieren Akteure. Diesem Prinzip sind auch alle Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten verpflichtet", so Markus Allemann, Co-Geschäftsleiter von Greenpeace Schweiz.

Mit der inzwischen abgebrochenen, heutigen Aktion wollten die Aktivisten vor Ort die Alpiq-Leitung mit einem Trommelkonzert dazu bewegen, angesichts der atomaren Katastrophe in Japan endlich die richtigen Schlüsse zu ziehen und ihr Gesuch für einen AKW-Neubau zurückzuziehen.

Trotz des erschreckenden Vorfalls erwartet Greenpeace weiterhin konstruktive energiepolitische Diskussionen mit allen Akteuren.

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Bereichsleiter Klima und Energie, Greenpeace Schweiz
Tel.: 0041-79-702-86-52

Niklas Schinerl
Anti-Atom-Sprecher, Greenpeace CEE
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Melanie Aldrian
Pressesprecherin, Greenpeace CEE
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