Sicherheit muss Vorrang haben: AK drängt auf rasche Verbesserungen für RadfahrerInnen

Wien (OTS) - Beinahe zwei Jahre haben sich rd 30 Verkehrsexperten aus allen politischen Fraktionen des Parlaments, der Ministerien, der Bundesländer, der Autofahrerklubs und Interessenvertretungen in zahlreichen Sitzungen auf einen Minimalkonsens über längst überfällige Änderungen der Straßenverkehrsordnung zur Förderung des Radfahrverkehrs geeinigt. Auch im Gesetzesbegutachtungsverfahren gab es eine überwältigende Mehrheit von positiven Reaktionen auf den Entwurf des Verkehrsministeriums. "Es ist jetzt mehr als unverständlich", wundert sich AK-Verkehrsexperte Richard Ruziczka, "warum Bestimmungen wie neue Regelungen für Fahrradstraßen, für mehr Sicherheit an Kreuzungen für einspurige Fahrzeuge, oder für die Radhelmpflicht von Kindern in letzter Sekunde von der Tagesordnung des Ministerrates gestrichen wurden. Sicherheit muss Vorrang haben!" Diese für die Verbesserung der Verkehrssicherheit für Radfahrer so wichtigen Änderungen werden zum Teil bereits von Städten und Gemeinden angewendet und haben sich in der Praxis bewährt. Deshalb fordert die AK, dass die von Verkehrsministerin Bures geplanten Verbesserungen jetzt ohne Verzögerung im Parlament behandelt werden.

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