Mittwoch: Raus aus Atom! - Aber wohin?

Eine Diskussionsveranstaltung im SPÖ Wiener Bildungszentrum

Wien (OTS/SPW) - Seit dem schwersten Erdbeben in der Geschichte Japans am 11. März 2011 kämpft der Inselstaat verzweifelt gegen die atomare Katastrophe an. Was genau in den Reaktorblöcken in Fukushima vorgeht, ist auch für ExpertInnen immer noch schwer zu beurteilen. Auch in Europa stehen unzählige Kernkraftwerke, die mit jenen in Japan vergleichbar sind. Die Diskussion über die atomare Zukunft hat angesichts der aktuellen Vorfälle alle Länder mit vergleichbaren Kraftwerken erreicht - die jüngsten Ergebnisse der Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sprechen eine deutliche Sprache.****

In Österreich selbst war die Nutzung der Atomkraft seit der Volksabstimmung über das Kernkraftwerk Zwentendorf 1978 kein großes Thema - sieht man davon ab, dass an den Grenzen des Landes, in Deutschland, der Slowakei, Ungarn oder Tschechien Atomkraftwerke betrieben werden. SPÖ-Bundesparteivorsitzender Werner Faymann hat nun gemeinsam mit der SPD eine Initiative zum schrittweisen Atomausstieg in Europa gestartet. Gespräche mit weiteren sozialdemokratischen Parteien laufen. Und auch Wiens Bürgermeister Michael Häupl forderte bei der Klubtagung der Wiener SPÖ einen europaweiten Volksentscheid zur Atomenergie.

Doch: Ist ein Atomausstieg überhaupt möglich? Wie könnte ein solches atomfreies Szenario aussehen? Gibt es eine atomkraftfreie Zukunft? Und können wir unseren Lebensstandard mit alternativen Energieformen aufrecht erhalten?

Zu diesen und weiteren Themen diskutiert am Mittwoch, den 6. April 2011, Nationalrätin Penny Bayr, Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung, u.a. mit Niklas Schinerl von Greenpeace, Dipl-Ing Andreas Molin, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft sowie dem Risikoforscher Univ.Prof. Dr. Wolfgang Kromp von der Universität für Bodenkultur Wien.

Zeit: Mittwoch, den 6. April 2011, 19.00 Uhr
Ort: 2., SPÖ Wiener Bildungszentrum, Praterstraße 25
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