Europaweite Manager-Studie der Personalberatung Mercuri Urval / Mittelstand: Veränderung ist Pflicht

Wien (ots) -

Soziale Kompetenzen entscheiden über den Erfolg von Veränderung Veränderung ist Karrieresprungbrett

Mehr als 83% aller Manager in mittelständischen Unternehmen sehen Veränderung als unverzichtbaren Bestandteil im Wettbewerbsumfeld an. Dies ergab eine repräsentative Studie der Personalberatung Mercuri Urval unter 800 Managern in Europa. Für Jörg-Peter Seitz, Geschäftsführer von Mercuri Urval in Österreich, ist damit klar: "Der Mittelstand ist die Antriebsfeder der Wirtschaft, Veränderung ist dort Alltag. Die Bereitschaft zur Veränderung gehört sogar zur Unternehmenskultur."

Management liebt Veränderungsprozesse

Für die große Mehrheit der befragten Manager ist ein Firmenalltag ohne Veränderung gar nicht vorstellbar. Mit 60% für 2010 und 55% für 2011 kann die Mehrheit der mittelständischen Manager auf Veränderungsprozesse im eigenen Unternehmen verweisen. Betrachtet man beide Jahre zusammen, waren oder sind sogar 78% der Manager von internen Veränderungsprozessen betroffen. Drei Viertel aller mittelständischen Manager geben an, mit Freude an der Entwicklung eines Veränderungsprozesses mitzuwirken. Und sogar 80% der Manager bestätigen, dass die Bereitschaft zur Veränderung den Werten ihres Unternehmens gehört. Als Selbstläufer bewertet das Management Veränderungsprozesse allerdings nicht. Rund 60% der Befragten sind der Meinung, dass Veränderung innerhalb der Organisation gelernt und eingeübt werden muss. Veränderungs-Skeptiker gibt es im europäischen Mittelstand trotzdem kaum. Lediglich 4% der Manager sehen in einem anstehenden Veränderungsprozess einen Grund, ihr Unternehmen zu verlassen.

Veränderung meist monetär begründet

Für eine deutliche Mehrheit von 73,4% der mittelständischen Manager sind Kostensenkungen und Effizienzsteigerung die Hauptgründe, Veränderungsprozesse anzustoßen. Aber auch eher grundsätzliche Aspekte wie die Veränderung der Unternehmenskultur zählen bei fast 40% der Unternehmen zu den Zielen. Kritisch schätzen die Manager allerdings den Erfolg ihrer Veränderungsprozesse ein. Im europaweiten Durchschnitt werden die gesteckten Ziele gerade einmal zu 60% erfüllt. Österreich erreicht hier zwar einen etwas überdurchschnittlichen Wert von 65%, lässt aber immer noch einen weiten Spielraum für Verbesserungsmöglichkeiten erkennen.

Soziale Kompetenzen entscheiden über den Erfolg

Den größten Verbesserungsbedarf sehen die mittelständischen Manager bei den sozialen Kompetenzen im Unternehmen. Vor allem mit der unzureichenden Offenheit für Veränderungen und Kommunikationsfähigkeit ist das Management in Österreich unzufrieden. Darüber hinaus vermissen österreichische Manager die Erfahrung mit Change Management in ihren Unternehmen.

Hinsichtlich der notwendigen eigenen Fähigkeiten im Veränderungsprozess befragt, nennen österreichische Führungskräfte Zielorientierung und Kommunikationsfähigkeit als wichtigste Faktoren für den Erfolg.

Bei dieser Selbsteinschätzung sowie auch bei der Identifikation des Verbesserungsbedarfes weichen die unterschiedlichen Management-Ebenen europaweit allerdings stark voneinander ab. So sieht das Management, das für die operative Umsetzung von Veränderungen verantwortlich ist, einen deutlichen Schwerpunkt bei jenen Eigenschaften, die in Konfliktsituationen notwendig sind, während die Geschäftsführung in den Unternehmen eher Motivation, Teamplay und Flexibilität bemängelt.

Veränderung ist Karrieresprungbrett

Eine deutliche Mehrheit von 78% der mittelständischen Manager in Österreich sieht im Rahmen von Veränderungsprozessen eine gute Möglichkeit für Mitarbeiter, in neue und anspruchsvollere Aufgaben hineinzuwachsen. Für Jörg-Peter Seitz liegt darin einer der größten Vorteile im Wettbewerb um talentierte Mitarbeiter. "Im Mittelstand ist ständig Veränderung angesagt, deshalb gibt es im Mittelstand auch viel mehr Aufstiegsmöglichkeiten. Veränderung wirkt sich als Karrieresprungbrett aus", so der Geschäftsführer von Mercuri Urval.

Über Mercuri Urval

1967 in Schweden gegründet, ist Mercuri Urval als unabhängiges und inhabergeführtes Unternehmen mit mehr als 700 Mitarbeitern weltweit und 80 Büros in 25 Ländern eines der führenden internationalen Beratungsunternehmen im Personalbereich. Zum Leistungsspektrum gehören die Suche und Auswahl von Fach- und Führungskräften, Executive Services, die Identifikation und Entwicklung von Mitarbeiter-Potenzialen, Talent Management, Coaching sowie die Gestaltung von strategischen Veränderungsprozessen.

Mit der Überzeugung, dass die Menschen in einem Unternehmen den Unterschied im Wettbewerb ausmachen, ist Mercuri Urval in Österreich für den örtlichen Mittelstand genauso wie für große internationale Unternehmen im Einsatz.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie auf: www.mercuriurval.at

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Georg Ertler
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georg.ertler@mercuriurval.com

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