Anschober: Schutz vor unerwünschten Werbeanrufen ist unzureichend

Parlament beschließt heute gesetzliche Maßnahme gegen "Cold Calling"

Linz (OTS) - "Als unzureichenden, kleinen Schritt gegen unerwünschte Telefonanrufe", bezeichnet der oö Landesrat für KonsumentInnenschutz, Rudi Anschober, die gesetzlichen Maßnahmen, die heute im Parlament beschlossen werden sollen.

Immer wieder werden Konsumenten und Konsumentinnen unerbeten am Telefon zu Vertragsabschlüssen gedrängt. Um hier den Schutz vor unüberlegten Vertragsabschlüssen zu verbessern, hat der oö Landtag in einer Resolution an die Bundesregierung bereits am 5. Mai 2010 konkrete Forderungen an den Bund gerichtet.

"Die Reduktion dieses umfassenden Forderungskatalogs auf Wetten, Lotterien und Glücksspiel ist ein weiteres Armutszeugnis der Konsumentenschutzpolitik unserer Bundesregierung. Das vorliegende Gesetz reicht nicht aus, KonsumentInnen vor findigen Unternehmen umfassend zu schützen. Der Gesetzgeber ist aufgefordert, sich schützend vor die KonsumentInnen zu stellen und diesen Geschäftemachereien einen Riegel vorzuschieben", so Anschober abschließend.

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