Schulschach-Enquete im Wiener Rathaus

Wien (OTS) - Am Montag, den 28. März, fand im Festsaal des Wiener Rathauses eine Schulschach-Enquete statt. Eröffnet wurde die von der Stadt Wien geförderte Veranstaltung von der Dritten Präsidentin des Wiener Landtags, Marianne Klicka und dem Präsidenten des Österreichischen Schachbundes Prof. Kurt Jungwirth. In ihrer Eröffnungsrede betonte Klicka: "Diese Veranstaltung setzt einen Meilenstein in der Entwicklung des Schachsports, besonders aber auch in der Förderung von Kindern und Jugendlichen in Österreich. Besonders freut es mich, dass der Wiener Schachbund, unter seinem Präsidenten Gemeinderat Christian Hursky, als sehr aktiver Verein mit der Durchführung der Enquete beauftragt worden ist." Schach biete nicht nur die Möglichkeit des sozialen Lernens und die Stärkung der emotionalen Kompetenz, sondern auch die Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer ebenso wie die Förderung der Entwicklung, gerade von Kindern und Jugendlichen. Die Stadt Wien werde den Schulschachsport auch weiterhin unterstützen, versprach Klicka.

Schach fördert nachweislich die Persönlichkeit

Bei der Enquete wurden die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen zum Thema Schulschach präsentiert. Dabei wurde unter anderem fest gestellt, Schach kann - als Spiel und Sport - auch die Persönlichkeit stärken. In manchen Ländern ist Schach fixer Bestandteil des Lehrplans, um die SchülerInnen bei ihrer Entwicklung zu selbstständigen und selbstbewussten Menschen zu unterstützen. Zudem berichteten LehrerInnen über die praktischen Erfahrungen und Methoden im Unterricht. Eine Ausstellung informierte über die neuesten Entwicklungen bei Lehr- und Lernbehelfen sowie über Fortbildungsangebote für interessierte SchachlehrerInnen. Mehrere Referenten sprachen u. a. zu den Themen: "Soziologische Aspekte des Schachspiels, Schulschach in Österreich und in Deutschland, Methodik des Blindenschach-Unterrichts und "Fördert Schachunterricht die geistige Entwicklung der Kinder?" Ferner gab es zwei Podiumsdiskussionen. Auch zum Thema "Schulschach in der Praxis" wurde eifrig diskutiert.

o Pressebild: www.wien.gv.at/gallery2/rk/run.php?g2_itemId=8816

(Schluss) hl

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.gv.at/rk/
Mag. Horst Lassnig
Mediensprecher der Dritten Landtagspräsidentin Marianne Klicka
Telefon: 01 4000-81043
Mobil: 0676 8118 81043
E-Mail: horst.lassnig@wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0013