Benedikt XVI. fordert diplomatische Lösung für Libyen

Appell an internationale Organisationen sowie an alle politisch und militärisch Verantwortlichen, umgehend einen Dialog aufzunehmen

Vatikanstadt, 27.03.11 (KAP) Papst Benedikt XVI. hat eine Ende der Kämpfe in Libyen und eine diplomatische Lösung der Krise gefordert. Bei seinem Angelusgebet appellierte er am Sonntag an die internationalen Organisationen sowie an alle politisch und militärisch Verantwortlichen, umgehend einen Dialog aufzunehmen, um die Gewalt zu beenden. Angesichts der immer dramatischer werdenden Lage äußerte sich der Papst besonders besorgt über die Unversehrtheit und Sicherheit der Zivilbevölkerung.

"In Momenten größten Spannungen ist es dringend geboten, auf alle Mittel der Diplomatie zurückzugreifen, und auch die schwächsten Signale einer Öffnung und eines Versöhnungswillens zu unterstützen", sagte der Papst vor mehreren Tausend Gläubigen auf dem Petersplatz.

Auch für die anderen Nahost-Staaten, aus denen in den vergangenen Tagen Unruhen und Gewalt gemeldet wurden, forderte Benedikt XVI. "den Weg von Dialog und Versöhnung". Ziel müsse ein gerechtes und brüderliches Zusammenleben der Menschen und der Staaten.

Mehr auf www.kathpress.at (forts. mgl.) jop/

nnnn

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KAT0001