FPÖ-Frigo: Wiener AKH wird mit Mehrlingsgeburten durch künstliche Befruchtung überlastet

Endlich Änderung des Fortpflanzungsgesetzes gefordert

Wien (OTS/fpd) - Durch einzelne IVF-Institute, die noch immer mehr als drei Embryonen einsetzen, kommt es immer wieder zu dramatischen Mehrlingsschwangerschaften. Dies ist nicht nur für die Mütter eine enorme Belastung sondern birgt auch ein massives Gesundheitsrisiko für die Säuglinge. FPÖ-Gesundheitssprecher LAbg. Univ.-Prof. Dr. Peter Frigo meint dazu, dass die Änderung des Fortpflanzungsgesetzes längst überfällig ist, damit die Zahl der maximal transferierten Embryonen mit drei begrenzt wird! Eine Senkung der Frühgeburtenrate um 25-30% wäre durch die Änderung möglich - wie die Beispiele in anderen Ländern, wie Schweden oder Deutschland, zeigen.

Neben dem positiven Beispiel von den durch Hormonbehandlung geborenen Fünflingen gibt es unzählige tragische Fälle. Diese reichen vom Tod der Kinder bis zu schweren Behinderungen, so Frigo der weiter meint, dass BM Stöger daher nicht wie der Rest der Regierung zaudern sondern Taten setzen sollte. Jeden Monat sind tausende Frauen betroffen! In der Region Ost muss das AKH als neonatologisches Zentrum für die Untätigkeit der Verantwortlichen eine Unzahl von Frühgeburten aufnehmen. Gleichzeitig wird an Ressourcen und Personal gespart -eine Burnout-Garantie für das Personal. Es kam bereits zu Stationssperren wegen Schwesternmangels infolge vieler Krankenstände. Hier muss schnellstens etwas unternommen werden. Das Verständnis für das Schneckentempo der Regierung ist längst ausgeschöpft, so Frigo, der abschließend nochmals die sofortige Änderung des Fortpflanzungsgesetzes fordert. (Schluss)paw

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