"trend": KTM-Chef Pierer: "Indien wird größter Einzelmarkt"

Produktion und Entwicklung beim indischen Partner Bajaj Auto sollen ausgeweitet werden - Motorradwerk in Munderfing "nicht mehr aktuell".

Wien (OTS) - 100.000 Motorräder will KTM bis 2015 beim seinem indischen Partner Bajaj Auto herstellen - mehr als am Hauptsitz des Unternehmens im Innviertel. Das schreibt das Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. "Als nächstes gründen wir eine Vertriebstochter in Indien", kündigt KTM-Chef Stefan Pierer an und erwartet angesichts des riesigen Absatzmarktes und der Motorradbegeisterung, "dass Indien in fünf Jahren unser größter Einzelmarkt ist." Nach der ab Ende April auch in Österreich erhältlichen KTM 125 Duke, der ersten gemeinsamen Entwicklung mit Bajaj Auto, werden auch ein 200er- und ein 350er-Motorrad in Pune, dem Hauptsitz von Bajaj, entwickelt. Dort wird KTM auch eine eigene Entwicklungsabteilung aufbauen.
Und während vor kurzem auch im brasilianischen Manaus aus steuerlichen Gründen eine Teilassemblierung von Motorrädern begonnen wurde, ist die Errichtung eines neuen Werks in Munderfing "nicht mehr aktuell", so Pierer. Vor der Wirtschaftskrise hatte er für den Nachbarort des KTM-Stammsitzes Mattighofen ein Werk mit einer Kapazität von 150.000 Motorrädern angekündigt. Nun entsteht auf dem 30-Hektar-Areal unter anderem eine Testrecke für Elektro-Enduros.

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