Grüne OÖ: Betroffene Spitäler und MitarbeiterInnen bei Reform einbinden

LAbg. Schwarz: Entwurf zur Spitalsreform grundsätzlich Schritt in die richtige Richtung.

Linz (OTS) - "Wenn nun in den weiteren Gesprächen zur
Spitalsreform die noch offenen Fragen und Details behandelt werden, müssen auch die betroffenen Spitäler und MitarbeiterInnen noch stärker miteinbezogen werden". Dies betont die stellv. Grüne Klubobfrau und Gesundheitssprecherin Ulrike Schwarz nach Vorliegen des Erstentwurfs zur Spitalsreform in Oberösterreich.

Für Schwarz ist es nun enorm wichtig, dass gemeinsam mit den betroffenen Häusern und MitarbeiterInnen die Vorschläge analysiert, ein detaillierter Maßnahmenplan erarbeitet und die Umsetzung gut und kompetent begleitet wird. "Wir wollen auch weiter auf die hohe Kompetenz der medizinischen und therapeutischen MitarbeiterInnen aber vor allem auch der Pflegekräfte setzen und diese aktiv in den Umsetzungsprozess einbinden", verspricht Schwarz. Dabei müssen vor allem die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen im Auge behalten werden.

Auch ist für die von den ExpertInnen vorgeschlagenen Maßnahmen im außerstationären oder Sozialbereich ein Umsetzungs- und Finanzierungsplan zu erarbeiten. "Nur wenn wir auch die nötigen Strukturen außerhalb schaffen, können wir die gute Gesundheitsversorgung für die Menschen absichern", erklärt Schwarz.

Den vorlegten Entwurf zur Spitalsreform sehen die Grünen grundsätzlich als Schritt in die richtige Richtung. "Die dargelegten Maßnahmen bringen eine Neustrukturierung, den Abbau von Doppelstrukturen bei der Spitzenmedizin und die Sicherstellung einer qualitativen Basis- und Akutversorgung in den Regionen", erklärt Schwarz, betont aber, dass man nun den Entwurf seitens der Grünen natürlich einer genauen Analyse unterziehen wird. Oberstes Ziel muss die Versorgungsqualität und Versorgungssicherheit für die Menschen ob am Land oder im Zentralraum sein.

Schwarz: "Die nun folgenden politischen Verhandlungen sollen zügig geführt werden. Unser Ziel ist es, ein ausverhandeltes mehrheitsfähiges Ergebnis bis Mai und damit einen Beschluss des Landtags bis Juli zu erreichen".

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