FPK-Scheuch: EU nach Störfällen in Krsko und Isar 1 unter Zugzwang

Sanktionen bei Vergehen gegen Meldepflichten bei Störfällen

Klagenfurt (OTS) - Die Europäische Union sei nun endgültig unter Zugzwang, stellt FPK-Obmann DI Uwe Scheuch angesichts der jetzt bekanntgewordenen Probleme rund um die Abschaltung des AKW Isar 1 in Bayern. "Wann, wenn nicht jetzt, wird sich die EU endlich zu einem Ausstieg aus der Atomenergie durchringen können? Braucht es nach dem Horror in Japan und den Störfällen in Krsko und bei Isar 1 tatsächlich noch eines Beweises, dass die Atomkraft ohne Zukunft ist", fragt sich Scheuch. Die österreichische Bundesregierung müsse mit Nachdruck die sofortige Abschaltung der Problemreaktoren einfordern und ein europaweites Ausstiegsszenario aus der Atomkraft forcieren, bevor auch hierzulande noch schlimmeres passiere.

"Außerdem muss das nachbarschaftliche Meldesystem lückenlos und verzögerungsfrei arbeiten. Jedes noch so kleine Problem muss verpflichtend an die Nachbarstaaten weitergegeben werden. Sowohl mit Slowenien als auch jetzt mit Bayern hat das ja alles andere als gut funktioniert. Stunden- oder tagelange Verspätungen sind eine absolute Frechheit! Mit einem finanziellen Sanktionssystem bei Missachtung oder Verzögerungen würde das wahrscheinlich besser klappen", schließt Scheuch.

(Schluss/le)

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