- 25.03.2011, 12:40:37
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Pensionen: JW-Chef Roth verwundert über Aussagen der Pensionskommission
Roth: "Junge Wirtschaft sieht sehr wohl großen Handlungsbedarf - lauwarmer Kurs gefährdet Zukunft der Jungen"
Wien (OTS/PWK213) - Verwundert über die Aussagen des
Vorsitzenden der Pensionskommission Bernhard Schwarz heute Freitag,
zeigt sich Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft
(JW): "Zuerst werden die Empfehlungen der Kommission im Herbst
verschoben und dann erst gar nicht gemacht. Ob dies aus Feigheit oder
Realitätsverweigerung passiert - in jedem Fall ist es eine Gefährdung
der Zukunft der Jungen." Die Junge Wirtschaft sieht keinerlei
Begründung oder gar Rechtfertigung für diesen lauwarmen Kurs der
Pensionskommission und fordert deshalb nachdrücklich die Umsetzung
von echten Reformen im Pensionssystem.
"Es ist wirklich erschreckend, dass sich die Pensionskommission
mit einer vagen Hoffnung zur Konjunkturentwicklung zufrieden gibt
und damit eine Empfehlung fürs Nichtstun ausspricht", so Roth.
Bessere Prognosen seien natürlich erfreulich, dürften aber nicht als
Ausrede dienen, sich zurückzulehnen und gelassen die Zukunft aufs
Spiel zu setzen. Damit auch in Zukunft die Pensionen gesichert sind,
müssen aus Sicht der Jungen Wirtschaft bereits heute die Weichen
gestellt werden. In Österreich bedarf es endlich klarer Maßnahmen, um
das Land vor dem "Pensionsschock" zu bewahren. Diese Maßnahmen sind
- die sofortige Abschaffung der Hacklerregelung
- die Angleichung des faktischen und gesetzlichen
Pensionsantrittsalters
- die Harmonisierung der unterschiedlichen Pensionssysteme
Erfreut zeigt sich Roth über die Aussage von Karl Blecha, dem
Präsidenten des Pensionistenverbandes, der heute ebenfalls eine
Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters gefordert hat und
Frühpensionen zu einer Ausnahmeerscheinung machen will. Zurückkommend
auf die Pensionskommission steht Roth so wie viele Junge vor einem
Rätsel: "Dass ein vermeintliches Expertengremium die Augen vor
dringend notwendigen Empfehlungen verschließt, ist einfach kurios.
Fragt sich nur, ob sie so nur ihre eigenen Pensionen zu sichern
versuchen und dabei auf ihre eigenen Kinder und Enkelkinder
vergessen?" (ES)
Rückfragehinweis:
Junge Wirtschaft
Mag. Roman Riedl
Tel: +43/05 90 900-3508
Mail: roman.riedl@wko.at
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