Urologie Kongress: BPH-Behandlung ohne OP

Männer müssen nicht leiden, jedoch rechtzeitig zum Arzt, Langfristig auch die Ursache behandeln

Wien (OTS) - Am 21. März hat Dr. Ian Banks, Präsident des Europäischen Männergesundheitsforums, im Rahmen des European Association of Urology Kongresses 2011 in Wien über "Die Perspektive des Patienten - Die fortlaufende Diskussion um BPH" referiert.

Benigne Prostata Hyperplasie, eine gutartige Vergrößerung der Prostata, ist das Männerleiden schlechthin. In etwa jeder zweite Mann mit 60 Jahren leidet unter BPH und mit jedem weiteren Lebensjahr werden es rund 1,4 % mehr (1). Laut Publikation von Prof. Siegfried Meryn machen sich im Zusammenhang mit der Prostata je ein Drittel der europäischen Männer Sorgen wegen sexueller Dysfunktion und BPH & ähnlichem (2). Nicht unberechtigt, denn die negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität bei BPH sind vergleichbar mit denen von Epilepsie oder Asthma (3). Derartige Beeinträchtigungen des täglichen Lebens müssen nicht sein. Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass BPH eine unvermeidliche Konsequenz des Alterungsprozesses ist und dass nur wenig dagegen unternommen werden kann.(4),(5)

Voraussetzung für eine erfolgreiche BPH-Behandlung ist jedoch ein Gespräch mit dem Arzt über die Symptome, was 40 % der Betroffenen verweigern (6). Vielmehr reduzieren oder streichen sie Aktivitäten wie Sport im Freien, Kino- und Theaterbesuche, Trinken vor dem Zu-Bett-Gehen, Aufenthalte in Umgebungen ohne Toilettenanlagen und Autofahrten, die länger als zwei Stunden dauern.(7)

Dr. Hardo Fischer, Director Medical & Regulatory von GSK Österreich: "Frauengesundheit ist in aller Munde. Das wünschen wir uns auch im Bereich der Männergesundheit. Wir brauchen die Aufmerksamkeit in der breiten Öffentlichkeit, ohne Tabus. Nur dann werden Männer mit ihrem Arzt offen über ihre Gesundheitsprobleme sprechen."

Behandlungsziel: Symptome reduzieren und Prostata wieder verkleinern

Weil häufiges nächtliches Harnlassen und folglich Schlafentzug den größten Einfluss auf die Lebensqualität haben, konzentrieren sich die behandelnden Ärzte oftmals auf die kurzfristige Linderung der Symptome. In Österreich wurden im Jahr 2010 viermal so viele symptomatische Therapien verschrieben wie kausale Therapien[8]. BPH ist jedoch eine fortschreitende Erkrankung, die zu langfristigen Konsequenzen wie akutem Harnverhalt (AUR), Nieren- und Blasenleiden, Krankenhausaufenthalt und BPH-bedingter Operation führen kann.(9), (10), (11) Kausale Therapien hingegen beseitigen die Symptome und wirken gleichzeitig auf die Ursachen, wodurch das langfristige Risiko bereits nach vier Jahren auf ein Drittel reduziert werden kann.(12)

GlaxoSmithKline engagiert sich als eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Gesundheitsunternehmen für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.

Quellen:

(1) Roehrborn CG et al. The Benign Prostatic Hyperplasia Registry and Patient Survey: study design, methods and patient baseline characteristics BJU Int 2007; 100: 813-819 (2) Siegfried Meryn: Opening a window on what concerns men about prostate health, Journal of Men's Health Vol7. No.3. pp 174-176 Oktober 2010 (3) Sung Joon Hong et al. BJU international 2005;95:15-19 (4) Emberton M, Marberger , de la Rosette J. Understanding patient and physician perceptions of benign prostatic hyperplasia in Europe: The Prostate Research on Behaviour and Education (PROBE) Survey Int J Clin Pract, January 2008, 62, 1, 18-26.W (5) Clark C. Prostatitis, BPH and Prostate Cancer Pharmaceutical Journal 2004 (Vol 272) 24 April 2004 (6) Banks I et al. Talking Prostates. Journal of Men's Health. 2010; 7, 221-226 (7) Garraway WM et al. Br J Gen Pract 1993;43:318-321 (8) IMS EI MAT/12/2010 (9) Thomas K, Oades G, Taylor-Hay C, et al. Acute urinary retention: what is the impact on patients' quality of life?

BJU 2005; 95; 72-76
(10)Roehrborn CG. Acute Urinary Retention: Risks and Management. MedReviews 2005; 7: 31- 41
(11)AUA Guideline On Management of Benign Prostatic Hyperplasia. Chapter 1: Diagnosis and Treatment
Recommendation. 2003; 1-18
(12)Roehrborn CG et al. Eur Urol 2010; 57:123-131

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