• 25.03.2011, 12:27:39
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FPÖ: Strache fordert restlose Aufklärung der Bombenattentate in den Siebziger Jahren in Kärnten

Angeblich prominente Beteiligte aus der Führungsriege des Rates der Kärntner Slowenen

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache forderte heute die
Bundesregierung auf, für die gänzliche und restlose Aufklärung der
offensichtlich slowenischen gesteuerten Bombenattentate nach dem
Ortstafelsturm 1972 zu sorgen. Es könne nicht sein, dass eventuelle
ehemalige Bombenterroristen als Täter heute unbehelligt blieben und
die Aufklärung verhindert werde.

Wie durch Aktenveröffentlichungen des slowenischen Geheimdienstes
bekannt geworden sei, solle es prominente Beteiligte aus der
Führungsriege des Rates der Kärntner Slowenen gegeben haben. Die
Bundesregierung müsse diese Akten schnellstmöglich offenlegen und
eine gänzliche Aufklärung der Bombenattentate erwirken, so Strache,
der es als absurd bezeichnete, wenn heute vielleicht auch damalige
Täter am Verhandlungstisch säßen.

Kritik übte Strache auch an der Aufteilung der Zuwendungen der
Bundesregierung nach Kärnten anlässlich 90 Jahre Kärntner
Volksabstimmung. Die rot-schwarze Bundesregierung verwendete diese
nämlich - laut Informationen aus den Ministerien - zu über zwei
Drittel für slowenische Vereine und slowenische
Bildungseinrichtungen. Dieses Missverhältnis zeige die Parteilichkeit
von SPÖ und ÖVP auf. Offensichtlich sei die deutsche Kärntner
Mehrheitsbevölkerung SPÖ und ÖVP ein Dorn im Auge. Deren Beitrag zur
Freiheit für unser Österreich werde nicht entsprechend durch die
Bundesregierung gewürdigt.

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