FPÖ: Strache fordert restlose Aufklärung der Bombenattentate in den Siebziger Jahren in Kärnten

Angeblich prominente Beteiligte aus der Führungsriege des Rates der Kärntner Slowenen

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache forderte heute die Bundesregierung auf, für die gänzliche und restlose Aufklärung der offensichtlich slowenischen gesteuerten Bombenattentate nach dem Ortstafelsturm 1972 zu sorgen. Es könne nicht sein, dass eventuelle ehemalige Bombenterroristen als Täter heute unbehelligt blieben und die Aufklärung verhindert werde.

Wie durch Aktenveröffentlichungen des slowenischen Geheimdienstes bekannt geworden sei, solle es prominente Beteiligte aus der Führungsriege des Rates der Kärntner Slowenen gegeben haben. Die Bundesregierung müsse diese Akten schnellstmöglich offenlegen und eine gänzliche Aufklärung der Bombenattentate erwirken, so Strache, der es als absurd bezeichnete, wenn heute vielleicht auch damalige Täter am Verhandlungstisch säßen.

Kritik übte Strache auch an der Aufteilung der Zuwendungen der Bundesregierung nach Kärnten anlässlich 90 Jahre Kärntner Volksabstimmung. Die rot-schwarze Bundesregierung verwendete diese nämlich - laut Informationen aus den Ministerien - zu über zwei Drittel für slowenische Vereine und slowenische Bildungseinrichtungen. Dieses Missverhältnis zeige die Parteilichkeit von SPÖ und ÖVP auf. Offensichtlich sei die deutsche Kärntner Mehrheitsbevölkerung SPÖ und ÖVP ein Dorn im Auge. Deren Beitrag zur Freiheit für unser Österreich werde nicht entsprechend durch die Bundesregierung gewürdigt.

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