FPÖ mit Antrag zur Vermeidung von Spendenmissbrauch

Hofer verlangt Meldepflicht und Offenlegung

Wien (OTS) - FPÖ-Vizeparteiobmann Norbert Hofer hat anlässlich von Spekulationen mit Spendengeldern durch eine kirchliche Organisation und durch immer wiederkehrende Fälle des Missbrauchs von Spendengeldern eine Anfrage an Minister Hundstorfer gerichtet. Diese und die Beantwortung durch den Minister sind unter

http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_07385/index.shtml

auf der Homepage des Parlaments abrufbar.

Es zeigt sich, so Hofer, dass das Spendengütesiegel bisher nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat: "Ich werde daher im Parlament strengere Richtlinien beantragen, damit jene, die mit der Spendenbereitschaft der Österreicher gute Geschäfte machen von jenen aussortiert werden können, die wirklich Hilfe in den Mittelpunkt ihres Interesses gestellt haben."

Konkret will Hofer alle Organisationen die Spenden in der Höhe von mehr als 10.000 Euro pro Jahr sammeln verpflichten, Spendeneinnahmen, Verwendung der Spendengelder, Effizienz des Einsatzes (Höhe der Nebenkosten, die das Spendenaufkommen für den Empfänger reduzieren) sowie Form einer allfälligen Veranlagung in geeigneter Form zu veröffentlichen. Organisationen, die weniger als 10.000 Euro pro Jahr an Spenden sammeln, sollen lediglich einer einfachen Meldepflicht unterliegen.

Hofer: "Damit kann sich auch der Bürger, der mit seinen finanziellen Beiträgen über sein Steueraufkommen hinaus Beiträge für die Gesellschaft leisten will, ein klares Bild machen und seine Möglichkeiten effizient einsetzen."

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