Herzog: Stadt Wien hat bei den Sofiensälen 10 Jahre kaum einen Finger gerührt!

Zwei Millionen Euro an Subvention der Stadt Wien sind höchstens ein paar Brosamen vor dem Hintergrund des Versagens der Stadtverantwortlichen!

Wien, 25-03-2011 (OTS/fpd) - Man hatte es eigentlich gar nicht
mehr zu hoffen gewagt - nach fast zehn Jahren werden die Sofiensäle nun offenbar doch revitalisiert. Die Stadt Wien habe sich in dieser Causa jedoch nicht mit Ruhm bekleckert. Jahrelang habe man dem Verfall der Brandruine nur zugesehen, jahrelang waren die sezessionistischen Teile der Sofiensäle Wind, Regen und Schnee schutzlos ausgeliefert und jahrelang sah man sich von der Stadt Wien außerstande, dem Verfall des nach wie vor denkmalgeschützten Gebäudes entgegen zu wirken, so Herzog.

Mehrmals wurde angekündigt, daß jetzt endlich ein Investor gefunden sei und "demnächst" mit den Bauarbeiten begonnen werden könnte - im Endeffekt haben sich die bisherigen Ankündigungen allesamt in Luft aufgelöst. Herzog erinnerte in diesem Zusammenhang an das im Jahre 2006(!) angekündigte Bauprojekt der Wiener ARWAG Holding-AG. Trotz mehrmaliger Ankündigungen wurde auf der Baustelle kein Stein angerührt. Es lag jedenfalls der naheliegende Verdacht in der Luft, daß auch von Seiten der Stadt überhaupt kein Interesse an einem Wiederaufbau vorlag. Dokumentiert sei dies vor allem auch durch die Wortmeldungen des Wiener Bürgermeisters im Wiener Gemeinderat.

Wenn jetzt die Stadt Wien das Soravia-Projekt mit rund 2 Millionen Euro unterstützen möchte, dann klinge diese Ankündigung eher nach Zynismus, als nach einem ernsthaften Wunsch der Revitalisierung. Vielmehr seien diese zwei Millionen Euro ein paar Brosamen vor dem Hintergrund des zehnjährigen Versagens der Wiener Stadtverantwortlichen, so Herzog abschließend. (Schluß)

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