FPÖ: Haider zu Tourismus-Winterbilanz: Rückgang bei deutschen Gästen muss Alarmglocken bei Minister Mitterlehner schrillen lassen

Deutsche Mehrwertsteuersenkung auf Hotelnächtigungen zeigt Wirkung - Österreich muss nachziehen

Wien (OTS) - "Die bisherige Winterbilanz zeigt ein kräftiges Nächtigungsminus. Trotz sehr gutem Winterwetter ist die Zahl der Nächtigungen um 2,1 Prozent zurück gegangen. Vor allem, die ausländischen Touristen, insbesondere die Deutschen sind mit minus 4,4 Prozent ausgeblieben." Das zeigte heute der freiheitliche Tourismussprecher und Obmann des parlamentarischen Tourismusausschusses, NAbg. Mag. Roman Haider auf: "Das sollte eigentlich beim Wirtschaftsminister die Alarmglocken schrillen lassen. Die Tourismusbranche, als wichtiger Wirtschaftsmotor für die gesamte Österreichische Wirtschaft, muss dringend steuerlich entlastet werden."

Die in Deutschland 2010 erfolgte Senkung der Mehrwertsteuer auf Logis von 19 auf 7 Prozent habe deutliche Wirkung gezeigt. Ein Vergleich der Nächtigungsentwicklung zeige, dass Deutschlands Hotellerie im Jahresvergleich um 10,2 % mehr Auslandsnächtigungen verzeichnen konnte. Diese Mehrwertsteuersenkung habe den deutschen Tourismusbetrieben einen klaren Wettbewerbsvorteil gebracht. "In Österreich denkt man hingegen darüber nach, die Gastronomie mit neuen Steuern zu belasten und überlegt die Einführung einer Alkoholabgabe", so Haider.

Der Finanzminister habe die heimischen Tourismusbetriebe mehr als genug geschröpft. Weit mehr als 100 Millionen Euro Belastungen müssen diese durch das Sparpaket tragen. Flugticketabgabe, Aufhebung der Energieabgaben-Rückvergütung, Einführung der Gebühr für die Lebensmittelkontrollstelle AGES, Kürzungen der Budgets der Tourismusbank (ÖHT) und der Österreich Werbung (ÖW), Entfall von Sonderförderungen für Schwerpunktaktionen wie etwa den Fahrradtourismus oder das Internet, und nicht zuletzt die Einführung der Aktienbesteuerung, die sogar bestehende Kredite für Tourismusunternehmen empfindlich verteuern wird, sofern etwa eine fondsgebundene Lebensversicherung als Tilgungsträger verwendet wird, nennt Haider als Hauptbelastungsgrößen für die heimische Tourismuswirtschaft: "Vor dem Hintergrund dieses Belastungspakets ist eine steuerliche Entlastung mehr als überfällig."

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