• 25.03.2011, 10:00:18
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AK Veranstaltung "Technische Entwicklung und psychische Belastung im Gesundheitswesen", 29.3.2011

Wien (OTS) - Technische Entwicklung und psychische Belastung
scheinen auf den ersten Blick unabhängig voneinander zu bestehen.
Allenfalls könnte sogar ein positiver Zusammenhang zwischen Technik
und Belastung interpretiert werden. Üblicherweise substituiert die
technische Entwicklung in der Wirtschaft die menschliche Arbeitskraft
und entlastet auf diese Weise die MitarbeiterInnen in einem Betrieb.
Nicht so im Gesundheitswesen. Hier fördern technische Entwicklungen
geradezu den Personalbedarf. 70 Prozent der Kosten im
Gesundheitswesen sind Personalkosten und jede
Maschine bedarf qualifizierter MitarbeiterInnen. Was Wunder, dass die
Organisationsverantwortlichen, die RechtsträgerInnen, die
BetreiberInnen nach mancherlei Mitteln greifen, um den notwendigen
Personalbedarf auf unkonventionelle Weise zu stillen. Hilfskräfte
ohne gesetzliche Berufsvoraussetzungen in Gesundheitsberufen
einzusetzen wird durch diverse Projekte implementiert
und soll dazu dienen, die Personalkosten in den Griff zu bekommen.
Das Ergebnis ist oftmals eine erhebliche psychische Belastung der
MitarbeiterInnen, die den Umgang mit den neuen Technologien nicht
ausreichend trainiert haben. Diesen und ähnlichen Fragen soll die
Veranstaltung nachgehen
und auf diese Weise den Handlungsbedarf der nächsten Jahre
abschätzen.

"Technische Entwicklung und psychische Belastung im Gesundheitswesen"
Dienstag, 29.3.2011, 9.30 Uhr

Bildungszentrum der AK Wien
4, Theresianumgasse 16-18

Programm
09.30 Uhr Begrüßung
09.40 Uhr Ergebnisbericht des Jahres 2010 - Workshop Zertifizierung
im Gesundheitswesen
10.00 Uhr E-health im Gesundheitswesen, ein Erfahrungsbericht,
Cornelia Preier, Technische Universität Wien
10.20 Uhr Die technische Entwicklung von e-health aus der Sicht der
EntwicklerInnen, NN
10.50 Uhr Kaffeepause
11.10 Uhr Strukturelle Rahmenbedingungen für die "elektronisch
unterstützte PatientInnenbetreuung", Robert Em, DGKP, Wiener
Sozialdienste, Alten und Pflegedienste GmbH
11.40 Uhr Elektronischer Datenaustausch zwischen ambulanten und
stationären Einrichtungen, Alexander Eder, Fonds Soziales Wien
12.10 Uhr Mittagspause
13.00 Uhr Psychische Belastungen aus ärztlicher Sicht, Prim. Helmut
Jelem, Facharzt für Psychiatrie
und Psychotherapeutische Medizin, Psychotherapeut
13.20 Uhr Betriebliche Gesundheitsförderung bei den MitarbeiterInnen
im Telekombereich, Werner Luksch, Vorsitzender im Zentralausschuss
der Personalvertretung mobilkom austria, Vorsitzender BFG Mobilfunk
13.40 Uhr Zusammenhang zwischen technischer Entwicklung und
psychischer Belastung/Beanspruchung, Peter Hoffmann, AK Wien
14.00 Uhr Kaffeepause
14.15 Uhr Diskussion
15.00 Uhr Ende der Veranstaltung
Moderation: Günter Flemmich, AK Wien

Wir würden uns freuen, eine Vertreterin, einen Vertreter Ihrer
Redaktion bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Rückfragehinweis:
AK Wien Kommunikation
Thomas Angerer
Tel.: +43-1 501 65-2578
mailto:thomas.angerer@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

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