LAbg. Sulzberger: Bienensterben gefährdet ökologisches Gleichgewicht

Insektizid rafft tausende Bienenvölker dahin

St. Pölten (OTS) - Ein Beizmittel, welches im Maisanbau zum Schutz vor Insektenbefall verwendet wird, erweist sich nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen als wahrer Bienenkiller. Dieses Insektizid, welches in Italien, Deutschland und der Schweiz bereits verboten wurde, kommt auch in Niederösterreich zum Einsatz und wird von den Bienen während des Bestäubungsvorganges aufgenommen.

"Die Weiterverwendung dieses Beizmittels gefährdet den heimischen Bienenbestand massiv. Wenn diesem künstlich hervorgerufenen Bienensterben nicht Einhalt geboten wird, droht ein Kollaps des ökologischen Gleichgewichts in Niederösterreich, dessen Folgen sich auch katastrophal auf die Landwirtschaft auswirken werden", erklärt LAbg. Benno Sulzberger.

Ein Verbot dieses Beizmittels sei daher auch in Niederösterreich unumgänglich und müsse schnellstmöglich verhängt werden.

"Unsere Nachbarländer haben bereits die Verwendung dieses Beizmittels untersagt. Da es im Honig nicht nachgewiesen werden kann, wird es in Österreich jedoch als annehmbares Risiko eingestuft und weiterhin eingesetzt. Dass dieses Insektizid aber tausende Bienenvölker auslöscht, wird vollkommen ausgeklammert. Umweltlandesrat Stephan Pernkopf muss diesem Bienensterben endlich ein Ende bereiten und in Niederösterreich den Einsatz dieses Beizmittels verbieten!", fordert Sulzberger abschließend.

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