Testmagazin Konsument: Heimtrainer - Schadstoffe in den Griffen

Zwölf Crosstrainer und Laufbänder im Test: Sechs Geräte weisen unnötig starke Belastungen auf

Wien (OTS/VKI) - Wer etwas für seine Gesundheit oder - im Hinblick auf den Sommer - etwas für seine Figur tun möchte, kann beispielsweise in einen Crosstrainer oder ein Laufband investieren. Wenig gesundheitsförderlich aber ist es, wenn die erstandenen Fitnessgeräte mit Schadstoffen belastet sind. Enthalten die Griffe etwa PAK oder Weichmacher, können diese durch den Schweiß gelöst werden und in den Körper eindringen. Dass eine Belastung durch solche Schadstoffe keine Seltenheit ist, zeigt ein aktueller Test, der in der April-Ausgabe des Magazins Konsument veröffentlicht wurde. Die Hälfte der zwölf getesteten Fitnessgeräte - Crosstrainer und Laufbänder - ist deutlich mit Schadstoffen belastet - zwei davon sogar sehr stark, wodurch letztlich nur ein "nicht zufriedenstellend" vergeben werden konnte.

Beim Crosstrainer Hammer Ventano Stressless fanden die Tester in den Griffen eine hohe Dosis polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz PAK. Viele dieser Stoffe gelten als krebserzeugend, fruchtschädigend und erbgutverändernd. Werden diese durch Schweiß gelöst, können sie in den menschlichen Organismus gelangen. Beim Laufband desselben Herstellers, dem Walkrunner RPX, fanden sich ebenfalls PAK - wenn auch nur in den mitgelieferten Hanteln. Die getesteten Laufbänder von Horizon Fitness, Kettler und Strengthmaster konnten zwar technisch überzeugen. Doch auch hier fanden sich Schadstoffe in Form von Weichmachern - was nicht nur angesichts einer Investition von rund 1.400 bzw. 1.500 Euro ein Ärgernis ist.

Zu den "guten" getesteten Crosstrainern zählen neben dem Testsieger Kettler CTR 3, je ein weiteres Gerät von Kettler, Finnlo und Christopeit.

Details zum Test gibt es im April-Konsument und auf www.konsument.at.

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