Boehringer Ingelheim schliesst Akquisition des Amgen-Standorts in Fremont/USA ab

Boehringer Ingelheim baut seine globale Biopharma-Präsenz aus

Ingelheim, Deutschland (OTS) - Gestern hat Boehringer Ingelheim
den biopharmazeutischen Entwicklungs- und Produktionsstandort von Amgen in Fremont, Kalifornien (USA), formell erworben. Die Transaktion umfasst die Anmietung von Gebäuden, den Erwerb technischer Anlagen und die Übernahme der Herstellungsprozesse am Standort Fremont. Der Amgen-Standort in Fremont, an dem derzeit über 300 Mitarbeiter beschäftigt sind, besteht aus einer modernen Produktionsanlage mit einer Fläche von mehr als 18.000 Quadratmetern sowie Entwicklungsanlagen und Laboratorien für die Prozessentwicklung, die für die Wirkstoffherstellung für klinische Prüfungen sowie für die Marktversorgung geeignet sind. Die Kaufvereinbarung wurde im Januar 2011 unterzeichnet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

"Unsere Präsenz in Fremont ist ein Baustein unserer Wachstumsstrategie", betonte Simon Sturge, Corporate Senior Vice President Biopharmaceuticals, Boehringer Ingelheim GmbH. "Durch die strategische Entscheidung, mit einer modernen Anlage für die Auftragsproduktion im Biotechnologie-Zentrum in der San Francisco Bay-Region vertreten zu sein, kann Boehringer Ingelheim seine bisherigen und künftigen Kunden noch besser bedienen. Zusätzlich wird das technische Know-how am Standort Fremont dazu beitragen, die weltweit führende Position von Boehringer Ingelheim in der Prozessentwicklung und Produktion von Biopharmazeutika weiter auszubauen."

Als ein voll integrierter Produktionsstandort wird der Standort Fremont die vorhandenen Ressourcen und modernste Technik es bestehenden biopharmazeutischen Netzwerks von Boehringer Ingelheim in Biberach, Deutschland, und Wien, Österreich, ergänzen.

Boehringer Ingelheim ist bereits seit mehr als zehn Jahren Auftragshersteller für Amgen und wird weiterhin eng mit Amgen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Patienten weltweit mit sicheren und wirkungsvollen Medikamenten versorgt werden können. "Wir freuen uns darauf, unsere erfolgreiche Partnerschaft mit Amgen in der Auftragsproduktion fortzusetzen", sagte Simon Sturge.

Das Portfolio von Boehringer Ingelheim als Auftragshersteller umfasst 16 Biopharmazeutika, die in weltweit zugelassenen Multiproduktanlagen hergestellt werden, eine wachsende Pipeline mit neuen biologischen Wirkstoffen sowie eine Wachstumsstrategie im globalen Auftragsproduktionsgeschäft. Boehringer Ingelheim verfolgt das Ziel, ein führendes Unternehmen in der Auftragsproduktion zu bleiben und durch betriebliche Höchstleistungen (Operational Excellence), einschließlich technischem Know-how und modernster Technik, als Maßstab für die Branche zu gelten.

Boehringer Ingelheim

Boehringer Ingelheim ist eines der führenden Unternehmen in der Auftragsentwicklung und -produktion von Biopharmazeutika. Alle Arten von Dienstleistungen - von der Entwicklung von Säugetierzelllinien oder mikrobiellen Stämmen über die Herstellung der pharmazeutischen Endprodukte bis zur Belieferung des globalen Marktes - können im Rahmen eines "One-Stop-Shop"-Konzeptes erbracht werden. Boehringer Ingelheim hat 18 Biopharmazeutika auf den Markt gebracht und besitzt langjährige Erfahrung mit zahlreichen Molekülklassen, darunter monoklonale Antikörper, rekombinante Proteine, Interferone, Enzyme, Fusionsmoleküle, neuartige Protein-Scaffolds und Plasmid-DNA. Weitere Informationen unter www.biopharma-cmo.com.

Der Unternehmensverband Boehringer Ingelheim zählt weltweit zu den 20 führenden Pharmaunternehmen. Mit Hauptsitz in Ingelheim, Deutschland, ist Boehringer Ingelheim weltweit mit 142 verbundenen Unternehmen in 50 Ländern tätig und beschäftigt insgesamt mehr als 41.500 Mitarbeiter. Die Schwerpunkte des 1885 gegründeten Unternehmens in Familienbesitz liegen in der Forschung, Entwicklung, Produktion sowie im Marketing neuer Präparate mit hohem therapeutischen Nutzen für die Humanmedizin sowie die Tiergesundheit. Im Jahr 2009 erwirtschaftete Boehringer Ingelheim Gesamterlöse von 12,7 Mrd. Euro. 21 Prozent der Umsätze aus dem größten Segment verschreibungspflichtige Arzneimittel investierte das Unternehmen in die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente.

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