Bahnhof Wien Mitte: ÖBB bemüht, Einschränkungen des Zugverkehrs gering zu halten

Gleissperren notwendig aufgrund von Problemen bei Bauarbeiten seitens des Überbauers

Wien (OTS) - Aufgrund eines Schadens bei einer Deckenschalung bei Betonierungsarbeiten des Überbauers des Bahnhofs Wien Mitte, der Wien Mitte Immobilien GmbH, und des daraus resultierenden Risikos einer Beschädigung der Decke über den Gleisanlagen haben die ÖBB heute umgehend reagiert und die Gleise 2, 3 und 4 sowie die Bahnsteige des CAT (City Airport Train) gesperrt. Der eigentliche Gefahrenbereich befindet sich jedoch außerhalb der Bahnsteige, die Reisenden waren zu keiner Zeit in Gefahr.

Betriebliche Auswirkungen - ÖBB arbeiten intensiv an "Notlösung" für Wendebetrieb Wien Mitte

Seit 15.15h kann daher der Zugverkehr im Bereich Bahnhof Wien Mitte nur mehr über Gleis 1 abgewickelt werden, betriebliche Einschränkungen sind die Folge. Der Regionalverkehr wird über Gleis 1 geführt, die Schnellbahnen wenden nördlich und südlich vom Bahnhof Wien Mitte bei der Station Praterstern bzw. in Meidling. Zugausfälle und Verspätungen von bis zu 20 Minuten sind die Folge. Für den CAT wurde ein Schienenersatzverkehr mittels ÖBB-Bussen eingerichtet.

Es wird intensiv daran gearbeitet, so rasch wie möglich einen Wendebetrieb in Wien Mitte für die aus dem Süden (Meidling) kommenden S-Bahnen zu ermöglichen.

Während der betrieblichen Einschränkungen gilt der ÖBB-Fahrausweis auch für die Wiener Linien.

Kundeninformation

Bereits unmittelbar nach den betrieblichen Einschränkung wurden die Fahrgäste umfassend via Lautsprecherdurchsagen auf allen Bahnhöfen zwischen Liesing und Leopoldau sowie durch mobile Kundenlenker auf den wichtigsten Stationen - u.a. Wien Mitte, Wien Praterstern, Rennweg, Floridsdorf, Wien Meidlung und am Flughafen Wien Schwechat -informiert. Die ÖBB bedauern, dass es aufgrund von Überlastung vereinzelt leider zu Ausfällen bei den Lautsprecherdurchsagen kam. Darüber hinaus erfolgte die Kundeninformation über Ö3 Verkehrsfunk.

Expertenstab tagt morgen

Morgen vormittags findet bei der von der Wien Mitte Immoblien GmbH beautragten Bau-ARGE eine Krisensitzung statt. Dort wird die weitere Vorgehensweise entschieden. Mit Ergebnissen aus Beurteilung der ARGE Kommission ist voraussichtlich morgen, Freitag, gegen Mittag zu rechnen. Davon hängen auch die weitere Schritte hinsichtlich Beibehaltung oder Aufhebung der Bahnsteigs- und Gleissperren ab.

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