Greenpeace: Almosen und Schikanen für Ökostrom-Ausbau

Ausbau erneuerbarer Energien bleibt Lippenbekenntnis der Bundesregierung

Wien (OTS) - Greenpeace kritisiert den heute von Bundesminister Mitterlehner präsentierten Vorschlag für eine Novelle des Ökostromgesetzes. Laut Einschätzung der Umweltorganisation ist das Fördervolumen nach wie vor zu gering, um einen Ausbau des Ökostroms und damit den Ausstieg aus Atomstrom zu ermöglichen. Greenpeace-Energiesprecher Jurrien Westerhof spricht von Augenauswischerei: "Eine 40-prozentige Aufstockung des Fördervolumens klingt zwar schön, ist aber angesichts der bisher vorhandenen, viel zu geringen Mittel nur ein Tropfen auf den heißen Stein."

Greenpeace bedauert, dass es statt der dringend notwendigen Kehrtwende in Sachen Ökostrom-Ausbau erneut bei einem Lippenbekenntnis der Bundesregierung bleibt. Die groß angekündigte Novelle des Ökostromgesetzes bietet zwar Vorteile für die Industrie, jedoch kaum Chancen, den Ökostromausbau voranzutreiben: "Wieder eine Novelle des Ökostromgesetzes mit der der Stillstand bei der Förderung erneuerbarer Energien in Beton gegossen wird. Durchgesetzt hat sich wieder die Industrielobby, die sich dementsprechend zufrieden zeigt", so Westerhof abschließend.

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