FPK-Scheuch: Krsko sofort endgültig abschalten!

Klagenfurt (OTS) - Die heutige automatische Schnellabschaltung im AKW Krsko sei der letzte Beweis für die Störungsanfälligkeit der slowenischen Atomanlage, stellt FPK-Obmann DI Uwe Scheuch fest. "Die österreichischen und europäischen Behörden müssen schleunigst für die endgültige Abschaltung des Problem-Reaktors Krsko sorgen. Es ist beschämend genug, dass Slowenien die Zeichen der Zeit nicht erkennt, sondern den Kopf in den Sand steckt", so Scheuch. Die Gesundheit der Kärntnerinnen und Kärntner stehe auf dem Spiel, da dürfe es keine Kompromisse und keine langwierigen Diskussionen geben. Das sicherste AKW sei nach wie vor das stillgelegte AKW. "Der Schrottreaktor muss spätestens jetzt schleunigst abgeschaltet werden", fordert der Kärntner FPK-Obmann.

Man müsse unbedingt auch die EU-Beitrittsambitionen des 50-Prozent-Eigentümers Kroatiens dafür nutzen, die Abschaltung Krskos zu erreichen. Übertriebene Zurückhaltung oder politischer Kleinmut seien in dieser Frage absolut fehl am Platz, so Scheuch, schließlich gehe es um die Gesundheit der Bevölkerung. Interessant wäre es außerdem, zu erfahren, wann die automatische Abschaltung tatsächlich stattgefunden habe, meint Scheuch. Gerade im Falle eines Atomunfalls komme es auf jede Minute an. "Seit den letzten Störfällen wissen wir, dass da nicht immer alles so unverzüglich weitergegeben wird. Die Information über die Abschaltung kam um 13.46 Uhr zur Nachrichtenagentur. Aber wann hat sie tatsächlich stattgefunden", fragt sich Scheuch abschließend.

(Schluss/le)

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