Steindl: March-Thaya-Region steht geschlossen hinter der geplanten Gelsenregulierung

Grüne Krismer völlig ahnungslos und abgehoben, verunsichert Bevölkerung mit Panikmache

St. Pölten (OTS) - "Mit ihrer Kritik an der geplanten Gelsenregulierung im Gebiet der March/Thaya-Auen steht die Grüne Umweltsprecherin Krismer zunehmend alleine da, ja sie bekommt nicht einmal Unterstützung der eigenen Landtagsabgeordneten Enzinger aus der Region", kommentiert SPÖ-Landesgeschäftsführer Günter Steindl das Vorgehen der Grünen Umweltsprecherin. Mit mehr als befremdlicher Wortwahl beschrieb Krismer das lange erwartete Projekt zur Gelsenregulierung mittels eines natürlichen Bakteriums mit den starken Worten "Kampfhubschrauber", "Giftkanonen" und "Giftbomben". Aussagen, die vor Ort, bei den betroffenen BürgermeisterInnen und bei Steindl für Kopfschütteln sorgen: "Angesichts der unweit von Europa tatsächlich stattfindenden Kampfhandlungen eine unglaubliche Entgleisung, die eine Entschuldigung verlangt."

"Ihre Vorwürfe zeigen aber auch, dass sie völlig uninformiert ist", ärgert sich Günter Steindl über die arrogante grüne Maßregelung einer ganzen Region, "das natürliche Bakterium zur Gelsenregulierung wird schon lange in Deutschland und in Skandinavien eingesetzt und erzielt gute Erfolge. Auch bei uns in Niederösterreich ist es bereits 20 Jahre in Verwendung, jetzt aber organisiert und kontrolliert. Das angeblich so giftige Bakterium wird laut der Weltgesundheitsorganisation WHO sogar in den Wassercontainern der Hilfslieferungen für die Dritte Welt eingesetzt. Als Lebensmittelzusatz ist es für Krismer in Ordnung, zur Eindämmung der Gelsenexplosion nicht?" Zahlreiche Experten stufen die Methode der Gelsenregulierung mittels dieses Bakteriums als die derzeit umweltfreundlichste ein. Ein Gutachten eines Amtssachverständigen für Umwelthygiene kommt schließlich zum Schluss, dass der kontrollierte Einsatz des Bakteriums mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wesentlich weniger Folgen für die betroffenen Lebensräume hätte, als die Beibehaltung des Status quo. Denn, so das Gutachten, die Erfahrungen der Vergangenheit haben gezeigt, dass die betroffene Bevölkerung von Stechmücken-Massenentwicklungen oftmals mit giftigen Insektiziden zur Selbsthilfe greift. Diese hochgiftigen Mittel, etwa Kindan und Malathion, werden jetzt schon in beträchtlichen Mengen ausgesetzt und sind wirklich gefährlich.

Für Landesgeschäftsführer Steindl unverständlich: "Anscheinend wollen die Grünen eine weitere unkontrollierte Verbreitung dieser Schadstoffe. Katastrophal für eine grüne Umweltsprecherin. Krismer hätte sich einmal informieren müssen. Wieder einmal ist die grüne Sensationsgier eindeutig nach hinten losgegangen." Zum Glück, so Steindl, denn das Thema eignet sich nicht für die gezielte Verunsicherung der Bevölkerung und für Panikmache auf Kosten der Lebensqualität einer Region. Steindl beharrt auf der raschen Hilfe:
"Jahrzehntelang wird schon ohne Erfolg herumdiskutiert, die Leute aber litten weiter an den Gelsen und haben die ewigen Gesprächsrunden jetzt satt. Die Grünen können aber gerne in den March-Thaya-Auen Zelte aufschlagen und ihre nächste Parteisitzung vor Ort abhalten. Nur damit sie einmal sehen wie es sich dort mittlerweile so lebt!"

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