SPÖ Kaiser fordert volle Aufklärung über geplante Personaleinsparungen in LKHs

Erwarte von KABEG-Vorständin Manegold umgehend Terminzusage. 10 Gebote zur Rettung des Gesundheitswesen als Rettungsanker für Patienten und Mitarbeiter.

Klagenfurt (OTS) - Die gestern öffentlich gewordenen geplanten Personaleinsparungen in den Kärntner Landeskrankenhäusern sind für den Vorsitzenden der SPÖ-Kärnten, Gesundheits- und Krankenanstaltenreferent LHStv. Peter Kaiser ein neuerliches "laut schrillendes Alarmsignal".

"Ich will von KABEG-Vorständin Ines Manegold umgehend wissen, was es mit ihrem Schreiben an die Betriebsdirektoren der fünf Landeskrankenhäuser, in denen in Summe die Reduzierung zwischen 170 und 180 Arbeitsplätzen gefordert wird, auf sich hat und wer für diese "Rechenbeispiele" verantwortlich ist", fordert Kaiser Manegold zu einem klärenden Krisengespräch auf. Eine schriftliche terminliche Aufforderung sei bereits an die KABEG-Vorständin ergangen.

"Weitere Personaleinsparungen sind eine fahrlässige Gemeingefährdung der Patientenversorgung und ein Schlag ins Gesicht der Spitalsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die durch ihren hohen persönlichen Einsatz, die Qualität der Versorgung noch aufrechterhalten", so Kaiser.

Die Ursache allen Übels liege klar auf der Hand und ist im Gesundheits-Verschlechterungs-Gesetz begründet: "Es muss endlich Schluss sein, mit den politisch motivierten Anschlägen auf unser Gesundheitssystem", fordert Kaiser und verweist auf die von ihm postulierten "10 Gebote zur Rettung des Kärntner Gesundheitswesen", die da lauten:

Gesundheit hat Vorrang; Rücknahme des Gesundheits-Verschlechterungs-Gesetzes; Wiedereinführung der kollegialen Führung in den Landesspitälern; Keine Privatisierung, auch nicht von Teilbereichen unserer LKHs; Rückführung der KABEG-Schulden ins Landesbudget; Öffnen der Spar-Zwangsjacke im Klinikum Klagenfurt; Schluss mit dem Beraterunwesen; Schaffung von Mitgestaltungsmöglichkeiten sowie stärkere Nutzung des beschäftigten Know-Hows insbesondere im patientennahen Bereich; Die beste medizinische Infrastruktur muss für den Bereich der öffentlichen Patientenversorgung gewährleistet sein; Standortgarantie für alle Spitäler nach dem Motto erfolgen: "So regional wie möglich, so zentral wie nötig.

"Ich sehe darin einen wesentlichen und notwendigen Schritt, um das Kärntner Gesundheitswesen, die Versorgung der Bevölkerung und die Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen ich für ihr Engagement und die Aufrechterhaltung der Versorgung Dank und Anerkennung ausspreche, wieder in den Mittelpunkt zu rücken", so Kaiser, der die Obmänner der Kärntner Landtagsparteien bereits zu einem Gespräch eingeladen hat.

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