FPÖ: Gartelgruber: SPÖ und ÖVP haben in der Jugendpolitik versagt

Enorme Anzahl an jugendlichen Mindestsicherungsbeziehern ist eine gesellschaftspolitische Zeitbombe

Wien (OTS) - Die jüngsten Statistiken der
Mindestsicherungsbezieher in den österreichischen Bundesländern sind für die FPÖ-Nationalratsabgeordnete Carmen Gartelgruber eine gesellschaftliche Katastrophe: "In den meisten Bundesländern - auch in meinem Heimatbundesland Tirol - nimmt die Anzahl jugendlicher Mindestsicherungsbezieher rapide zu. Personen zwischen 18 und 25 Jahren nehmen die Mindestsicherung in Anspruch, da sie meist keinen Schulabschluss oder keine Ausbildung haben bzw. an psychischen Erkrankungen leiden oder gar suchtabhängig sind", führt Gartelgruber aus.

Für die Abgeordnete belegen diese Zahlen das Versagen der Regierungskoalition im Bereich der Jugend-, Schul-, und Arbeitsmarktpolitik: "Die Freiheitliche Partei fordert seit Jahren ein Umdenken in der Jugendpolitik und speziell in der Arbeitsmarktpolitik. Es muss etwas unternommen werden, damit verhindert wird, dass ein nicht unbeträchtlicher Teil der Jugend vom Erwerbsleben ausgeschlossen bleibt und dadurch den Staat finanziell massiv belastet."

Für die FPÖ-Politikerin steht fest, dass eine Jugendbeschäftigungsoffensive kommen muss: "Die FPÖ war seit jeher gegen die nun geltende Mindestsicherung, da diese kaum finanzierbar ist und darüber hinaus eine soziale Hängematte schafft, die meist keinen Anreiz bietet aktiv am Erwerbsleben teilzunehmen", konkretisiert Gartelgruber und gibt weiters zu bedenken, dass nach neuesten Statistiken jeder zehnte Obdachlose in ihrem Heimatbundesland Tirol bereits ein Jugendlicher ist: "Diese unmenschlichen Verhältnisse haben die Bundesregierung und die schwarz und roten Länderregierungen, wie speziell in Tirol, allein zu verantworten."

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