Österreich im Heimwerkerfieber

Wien (OTS) - Die Hausbausaison steht vor der Tür - und selbst anpacken ist für Herr und Frau Österreicher kein Problem, zeigt eine aktuelle Umfrage von IMMOBILIEN.NET, Österreichs größter Immobilienplattform. Auch bei bereits bestehenden Objekten gilt: Ob leicht oder stark sanierungsbedürftig - 42 Prozent aller Befragten könnten sich den Kauf eines Sanierungsfalls vorstellen.

Ein sanierungsbedürftiges Schnäppchen in Eigenregie in ein wahres Juwel verwandeln. Laut einer aktuellen Online-Erhebung von www.immobilien.net unter 321 Immobiliensuchenden- und Interessenten entspricht das durchaus den Vorstellungen der österreichischen Wohnraumschaffenden. 42 Prozent aller Befragten könnten sich den Kauf eines Sanierungsfalls vorstellen, nur 15 Prozent möchten ein Objekt in schlüsselfertigen oder generalsaniertem Zustand, für vier von zehn Befragten ist jede Variante denkbar, solange das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt. Egal, ob beim Wohnungserwerb oder beim Hauskauf, die ÖsterreicherInnen sind dabei durchaus bereit selbst anzupacken und Kosten für Profis zu sparen. Immerhin jeder zweite Befragte schätzt seine handwerklichen Fähigkeiten als "gut" ein, jeder fünfte sogar als "sehr gut", die wenigsten (acht Prozent) meinen vermeintlich zwei linke Hände zu haben.

Kleinere Arbeiten werden selbst erledigt

Dieser Umstand spiegelt sich auch in den Do-It-Yourself-Ambitionen wieder: So traut sich der Großteil der Befragten überschaubare Renovierungsarbeiten zu, wie etwa ausmalen oder tapezieren (90 Prozent), kleinere Fliesenlegearbeiten (79 Prozent), Wände verspachteln bzw. teilweise verputzen (77 Prozent), Fenster, Türen oder Türstöcke neu streichen (74 Prozent), Fußböden verlegen (67 Prozent), kleinere Elektroarbeiten wie z.B. Steckdosen oder Schalter versetzen (64 Prozent) oder das Parkett schleifen und versiegeln (62 Prozent).

Komplexere Arbeiten in fachmännische Hände legen

Bei größeren Renovierungs- und Sanierungsarbeiten werden die Heimwerkerambitionen bereits zurückhaltender, wenngleich auch hier der Tatendrang durchaus groß erscheint. So würden immerhin 60 Prozent der Befragten das Aufstellen von Zwischenwänden in Eigenregie übernehmen, 55 Prozent beim Entfernen von Zwischenwänden oder dem Vergrößern von Durchgängen selbst Hand anlegen und 54 Prozent große Fliesenflächen im Alleingang verlegen. Komplexere Aufgaben, deren Erledigung eines detaillierteren Fachwissens bedarf, würde der Großteil jedoch bei einem handwerklichen Betrieb in Auftrag geben. Dazu zählt z.B. die Erneuerung des Heizsystems (81 Prozent), der Fenstertausch (79 Prozent), diverse Installationsarbeiten, wie etwa das Verlegen neuer Wasserleitungen (70 Prozent) sowie gröbere Elektroarbeiten, z.B. das Einziehen neuer Leitungen (65 Prozent), die Erneuerung von Heizkörpern (63 Prozent), Innentüren und Türstöcken (60 Prozent) sowie die komplette Renovierung des Badezimmers (62 Prozent).

Neubau versus Gebrauchtimmobilie

Zwar bietet ein Neubau Qualität vom Fachmann - trotzdem ist nur jedem fünften Befragten diese Sicherheit auch bares Geld wert. Beinahe ebenso viele könnten sich vorstellen, diverse Fertigstellungsarbeiten an Neubauten selbst geldsparend zu erledigen. Die Mehrheit (61 Prozent) sieht in sanierungsbedürftigen Angeboten in erster Linie großes Schnäppchenpotenzial und würde neben oberflächlichen Renovierungsarbeiten auch eine weitreichende Sanierung in Kauf nehmen. Bemerkenswert: Die Sorge den tatsächlichen Aufwand vor Beginn der Arbeiten zu unterschätzen hegen dabei nur die wenigsten.

Über IMMOBILIEN.NET

www.immobilien.net führt als größte heimische Immobilienplattform in regelmäßigen Abständen Marktstudien und Online-Umfragen rund um das Thema Wohn-, Kauf-, und Miettrends unter aktiven Immobiliensuchenden sowie Immobilienexperten durch. Ziel der Befragungen ist es, ergänzend zur regelmäßigen Analyse der Nachfrage-und Angebotssituation in Österreich, Trends und Entwicklungen am heimischen Immobilienmarkt aufzuzeigen.

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