FP-Gudenus zu Kinderschutz: Täter für Häupl offenbar wichtiger als die Opfer

Keine Info über bekannte Gewalttäter, weil dies "datenschutzrechtlich bedenklich" ist

Wien (OTS/fpd) - Nach Cain, Luca & Co.: Die Kinder- und Jugendanwaltschaft fordert eine bessere Vernetzung im Informationsfluss über bekannte Gewalttäter. Die Freiheitlichen brachten bereits im Jänner im Wiener Landtag einen dringlichen Antrag ein, der auch die Schaffung einer Gewalttransparenzdatenbank vorsieht. Ihr Ziel ist es, allen Stellen, die mit Kinder- und Jugendschutz befasst sind, Einblick in das Vorleben von bekannten Gewalttätern zu ermöglichen und so Gefahren für ihre Schutzbefohlenen vorauszusehen und abzuwenden. "Obwohl Kinder- und Jugendanwaltschaft und Freiheitliche an einem Strang ziehen, sieht Bürgermeister Michael Häupl keinerlei Handlungsbedarf", ärgert sich FP-Klubobmann Johann Gudenus, "im Gegenteil, Häupl sieht sogar die Rechte der Täter bedroht und meint, das wäre datenschutzrechtlich bedenklich." Auch eine weitere Aufstockung des Personalstands der Sozialarbeiter bei der Jugendwohlfahrt, wie von der Wiener FP gefordert, ist für den roten Bürgermeister kein Thema. Gudenus: "Es ist schändlich, wie mit dem Wohl der Kinder in dieser Stadt umgegangen wird." (Schluss)

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