VP-Dworak: Digitalisierung für österreichischen Film und für Arthousekinos überlebenswichtig

Wien muss Fördermaßnahmen in Angriff nehmen, um weiteres Kinosterben zu verhindern

Wien (OTS) - Bei der gestrigen Eröffnung der Diagonale in Graz wurde es wieder deutlich: Neue Österreichische Filme sind Low Budget Produktionen, die nur in Kinos gezeigt werden können, die digitalisiert sind. Selbst der Eröffnungsfilm "Abendland" von Nikolas Geyrhalter, der im Stadtkino Wien Verleih vertrieben wird, kann nur in Kinos gezeigt werden, die die Digitalisierung bereits vollzogen haben.

Wie auch die Intendantin der Diagonale Barbara Pichler in ihrer Eröffnungsrede erwähnt hat, zeigt sich damit einmal mehr, dass der österreichische Film ohne erfolgreiche digitale Umstellung der heimischen Kinos dort wohl immer seltener gezeigt werden wird können.

"Die Stadt Wien ist gefordert, schnellstmöglich ein Konzept zur Förderung der Umstellung der Wiener Kinos in Angriff zu nehmen. Die Erhöhung der Filmförderung wird nur zielführend sein, wenn die Filme in heimischen Programmkinos auch gezeigt werden können", so ÖVP Wien Gemeinderat Bernhard Dworak.

Filmproduktionen zu fördern ist ein Aspekt der Unterstützung des heimischen Films. Dies hat in den letzten Jahren zu zahlreichen Erfolgen geführt und gezeigt, dass der eingeschlagene Weg richtig war. Damit diese Filme aber auch dem österreichischen und Wiener Publikum gezeigt werden können, wird es nun aber ebenso notwendig sein, in die heimische Kinolandschaft zu investieren.

"Wenn hier nicht in die Infrastruktur investiert wird, wird das Kinosterben munter weitergehen und die geförderten österreichischen Filmproduktionen werden dann wohl nur mehr im Ausland und Fernsehen dem Publikum gezeigt werden können", warnt Dworak abschließend.

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