FP-Gudenus: Unverantwortlicher Umgang mit Kulturgütern der Wiener

10% "Schwund" - die Rechnungshof-Watschn für die Wiener Museen

Wien (OTS/fpd) - Die Prüfer des Bundesrechnungshofs haben sich die Landesmuseen von Wien, Salzburg, Oberösterreich und Tirol vorgenommen. Das schockierende Ergebnis: Zehn Prozent der insgesamt 6.000 von den Museen an Politiker, Beamte & Co. verliehenen Kunstobjekte sind nun "nicht auffindbar". "Kein Wunder!", ärgert sich Wiens FP-Klubchef Johann Gudenus, "immerhin wurde der Verleih der Kunstwerke in Wien erst seit dem Jahr 2010 systematisch erfasst. Bis dahin waren Dieben und Betrügern Tür und Tor geöffnet. Die Verantwortlichen haben die Objekte frei vergeben, als wenn es ihr privates Eigentum wäre. Dabei gehören sie allen Wienerinnen und Wienern." Es hätte zuvor auch keine Dienstanweisung gegeben, die eine lückenlose schriftliche Aufzeichnung der Vergaben verlangt hätte. Die Forderung des FP-Klubchefs: "Jetzt gilt es, zurückzuholen, was noch nicht von den Verbrechern verkauft wurde und hoffnungslos verloren ist. Die Museen müssen die Staatsanwaltschaft einschalten. Wenn auch nur einige der Herren, die sich da bereichert haben, geschnappt werden, dann ist das zumindest ein Zeichen an die Bürger. Das Wiener Museumsgesetz gehört zudem grundlegend überdacht, damit solche kriminellen Machenschaften in Zukunft nicht mehr möglich sind." (Schluss)

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