BZÖ-Haubner für Einrichtung eines Unterausschusses für Kinder- und Jugendgesundheit

Zeit und Sorgfalt statt ständiges Ablehnen durch SPÖ und ÖVP erforderlich

Wien (OTS) - BZÖ-Sozialsprecherin Abg. Ursula Haubner wird morgen, Donnerstag, im parlamentarischen Gesundheitsausschuss einen Antrag auf Einrichtung eines Unterausschusses für Kinder- und Jugendgesundheit stellen. "Allein morgen stehen allein 14 Anträge der Opposition auf der Tagesordnung, die in einer Stunde abgehandelt werden sollten - das ist aber schlicht unmöglich", so Haubner.

"Wir brauchen Zeit und Sorgfalt, um notwendige Änderungen für unsere Kinder zu diskutieren und umzusetzen", so Haubner, die kritisiert, dass nachfolgende BZÖ-Anträge zum Thema Kindermedizin im Gesundheitsausschuss von SPÖ und ÖVP schon abgelehnt wurden:

Schulgesundheitsprogramm, "Mehr Bewegung" im Nationalen Aktionsplan für Ernährung, Aufnahme der Pneumokokken- und Meningokokkenimpfung für Kinder in den kostenfreien Impfplan, kostenfreie Therapien für Kinder und Jugendliche, Abschaffung des Krankenhaus-Selbstbehaltes für Kinder, Etablierung eines bundesweit einheitlichen Systems zur Bewilligung der Finanzierung von Hilfsmitteln und Rehabilitationsgeräten für chronisch behinderte Kinder, Übernahme der Kosten der vorgeburtlichen Untersuchungen des "Combined Tests" im Rahmen des Mutter-Kind-Passes und die Weiterentwicklung des Mutter-Kind-Pass zum Mutter-Kind-Jugend-Pass.

"Ein solcher Unterausschusses "Kinder- und Jugendgesundheit" könnte zu vielen positiven politischen Entscheidungen im Sinne unserer Kinder und Jugendlichen führen", zeigt sich Haubner optimistisch. Sie hofft, dass auch andere Oppositionsparteien zum Wohle der Kinder ihren Plan aufgreifen.

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