FPÖ: Vilimsky: Verdoppelung des Euro-Rettungsschirmes kommt Landesverrat gleich!

Kein Euro davon geht an notleidende Bevölkerungen - Gigantomanischer Rettungsschirm dient alleinig der Absicherung von Anleihen in den Bankbeständen

Wien (OTS) - "Mit der de facto Verdoppelung des Euro-Rettungsschirmes werden die Österreicherinnen und Österreicher erneut kräftig zur Kassa gebeten. Alles für ein währungstechnisches Machwerk europäischer Finanzeliten, bei dem von Beginn weg klar war, dass es nicht funktionieren konnte. Der Euro wird immer offensichtlicher zur größten Misserfolgs-Story der Währungsgeschichte. Die FPÖ sagt dazu ein dreifaches Nein", bekräftigt heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky.

"Der Euro frisst immer mehr den österreichischen Wohlstand auf. Abgesehen von neuen Zahlungen und Haftungen für Pleiteländer ist die tatsächliche Inflation weit über der ausgewiesenen Teuerung. Damit erfolgt eine ständige Wert- und Vermögensvernichtung, in Wahrheit gibt es seit längerem Negativzinsen auf jedes Sparbuch. Jedes Sparbuch verliert aufgrund der Inflation ständig ein paar Prozent an Wert. Dazu kommen jetzt erneut österreichische Steuermilliarden, um europäische Pleiteländer vor dem Konkurs zu retten. Vor diesem Hintergrund kommt das Vorgehen der rot-schwarzen Regierung fast einem Landesverrat gleich", kritisiert Vilimsky.

Den Ländern Südeuropas sei es ohne Euro sehr gut gegangen. Die Weichwährungsphilosophie war aus deren Sicht eine erfolgreiche und habe über Jahrzehnte hinweg funktioniert. "Im Euro-Korsett kommen die sogenannten PIGS-Staaten aber nicht zurecht. Das besonders Perfide an diesem gigantomanischen Rettungsschirm ist allerdings der Umstand, dass kein einziger Euro den notleidenden Bevölkerungen zugutekommt", so Vilimsky. Diese Aktion diene einzig und allein dazu, die Milliardenbestände an Anleihen in diversen Banken der EU abzusichern. Diese hätten um ein Prozent frisches Geld von der EZB geborgt und damit Anleihen von Risikoländern gekauft, die bis zu zehn Prozent und mehr an Rendite brachten. "Jetzt, wo diese Anleihen erneut zu wanken beginnen, muss der Steuerzahler in die Kassa greifen und die fetten Bankgewinne garantieren. Diese EU-Politik ist an Unanständigkeit nicht mehr zu überbieten", so Vilimsky.

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