WKÖ bringt mit MIT Europe Conference 2011 Forschungselite nach Wien

Leitl: Österreich im Bereich Forschung und Entwicklung international noch besser positionieren - Suche nach neuen Technologien für die Zukunft

Wien (OTS/PWK197) - Am 23. und 24. März ist auf Einladung der Außenwirtschaft Österreich (AWO) der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) die Forschungselite des Massachusetts Institute of Technology (MIT) im Rahmen der "MIT Europe Conference 2011" zu Gast in der WKÖ. "Durch solche Veranstaltungen mit den innovativsten Forschungs- und Kompetenzzentren der Welt setzen wir deutliche Impulse, um die österreichische Unternehmen im Bereich Forschung und Entwicklung international noch besser zu positionieren", betont WKÖ-Präsident Christoph Leitl. Die europäische MIT-Konferenz findet heuer zum zweiten Mal in der WKÖ statt. Auch für 2013 ist es gelungen die Konferenz wieder nach Wien zu holen. Im Rahmen der Konferenz kommen hochkarätige Wissenschaftler und Spitzenforscher des MIT nach Wien, um sich mit nationalen und internationalen Forschern, Unternehmen und Technologie-Experten auszutauschen. Leitl: "Die Reaktorkatastrophe von Japan hat uns klar vor Augen geführt, dass es jetzt höchste Zeit ist, nach neuen Technologien für unsere Zukunft zu suchen und die Forschung in diesen Bereichen zu forcieren. Umso mehr können derartige Veranstaltungen auf wissenschaftlich höchster Ebene wegweisend für die weitere Entwicklung der internationalen Forschung sein. Ebenso könnte mit Hilfe der Forschungsergebnisse des MIT eine nachhaltige und zukunftsweisende Energiestrategie entwickelt werden."

Die WKÖ ist seit 21 Jahren das einzige österreichische und eines der wenigen institutionellen Mitglieder des Industrial-Liaison-Programms (ILP) des MIT. Im Rahmen dieser besonders konfigurierten Mitgliedschaft haben pro Jahr rund 60 österreichische Unternehmen Zugang zu MIT-Forschungsergebnissen und Zugang zu den MIT-Wissensdatenbanken. Darüber hinaus stehen Forscher, Wissenschaftler oder Ökonomen zu Einzelgesprächen für österreichische Unternehmen, Forschungskooperationen oder für Impulsvorträge bei Gruppenveranstaltungen zur Verfügung. Als Erfolgsbeispiele der Kooperation zwischen dem MIT und österreichischen Unternehmen nennt Leitl etwa das Unternehmen Griffner, welches gemeinsam dem MIT das "Haus der Zukunft" entwarf, oder die Firma Alpla, die mit MIT ein spezielles Radio-Frequency-Identification-System für den Logistik Sektor entwickelte. Swarovski "züchtete" gemeinsam dem MIT "künstliche Edelsteine" und das Unternehmen Electrovac konnte in Kooperation mit dem MIT eine Diamantenbeschichtungsmethode für die Oberflächenbearbeitung entwerfen.

Leitl: "Wir wollen, gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten, österreichische Unternehmen unterstützen, sich durch technologischen Vorsprung und zukunftsorientiertes Informations- und F&E Management Wettbewerbsvorteile zu sichern." Zudem gehe es darum, Österreich als F&E-Standort und Technologiedrehscheibe in einem Zentraleuropäischen Wirtschaftsraum zu positionieren. Die Zusammenarbeit zwischen MIT und heimischen Unternehmen wird von der AWO als ein Ziel der Exportoffensive go-international forciert und die Partnerschaft mit dem MIT ist ein Grundbaustein der Technologieoffensive der AWO.

Die MIT Europe Conference steht heuer unter dem Motto "Innovation in a Networked World: Technology, People and Places" und analysiert u.a. die Wechselwirkungen zwischen weltweiter IT-Vernetzung und menschlichen Verhaltensmustern, beleuchtet notwendige betriebliche Reorganisationen sowie einen neuen Zugang zu IT-Systemen als Voraussetzung der "Innovationsrentabilität". Zudem werden innovative Konzepte in Stadtplanung, Transport, Architektur, Design und Werkstofftechnik aufgezeigt. "Durch diese Konferenz ermöglicht go-international es österreichischen Unternehmen frühzeitig neueste Entwicklungen und Trends zu erkennen und für den eigenen unternehmerischen Erfolg zu nützen", ist Leitl überzeugt.

Das MIT aus Cambridge (Massachusetts/USA) gilt als eine der weltweit führenden Institutionen im Bereich technologischer Forschung und Lehre. Die 1862 gegründete Eliteuniversität hat über 10.000 Studierende, rund 1.000 Professoren, etwa 3.500 in der Forschung tätige Mitarbeiter. Die Universität hat bis heute über 70 Nobel-Preisträger hervorgebracht. (BS)

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