Mitterlehner zeichnet Anger Machining und ACC Austria mit Staatspreis Innovation aus

Wirtschaftsminister prämierte Öko-Innovationen aus Oberösterreich und der Steiermark mit Staatspreis - WKÖ-Vizepräsident Schelling überreichte Econovius

Wien (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner zeichnete am Dienstagabend Anger Machining mit Sitz in Traun sowie die ACC Austria aus Fürstenfeld mit dem Staatspreis Innovation 2011 aus. "Die neuen Staatspreis-Träger leben eindrucksvoll vor, dass Öko-Innovationen der Schlüssel für mehr Wachstum und hochwertige Arbeitsplätze sind. Durch ihre Entwicklungen ermöglichen sie den effizienteren Einsatz von Energie im Verkehr und im Haushalt", betonte Mitterlehner bei der Verleihung in der Wiener Aula der Wissenschaften.

Erst zum zweiten Mal in der 31-jährigen Geschichte des Staatspreises, der im Auftrag des Wirtschaftsministeriums von der Austria Wirtschaftsservice (aws) abgewickelt wird, kürte die Experten-Jury zwei Unternehmen ex aequo zum Sieger. Die Gewinner wurden aus insgesamt 614 Einreichungen ausgewählt. "Die konstant hohe Teilnehmerzahl ist ein positives Signal für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreich", sagte Mitterlehner.

Die Anger Machining GmbH erhielt den Staatspreis für die Entwicklung der "HCX Technologie" - einer hoch effizienten Anlage für die Zerspanung von Präzisionsteilen in der Serienfertigung. Damit wird ein Meilenstein für die Produktion der neuesten Generation verbrauchsarmer Getriebe und Motoren gesetzt. Die Forschungs- und Entwicklungsstätte ACC Austria sicherte sich den Staatspreis mit dem weltweit einzigartigen Kühl-Kompressor "Delta". Das Herzstück jedes Kühl- und Gefrierschrankes kann bis zu 50 Prozent der Energiekosten einsparen.

Mit einer Nominierung für den Staatspreis zeichnete Mitterlehner die folgenden Unternehmen aus: die DICE GmbH aus Linz für neuartige Radarsensoren, die Luccon GmbH aus Klaus in Vorarlberg für ihren innovativen Lichtbeton, die Isovoltaic GmbH aus Eisenstadt für spezielle Rückseitenfolien für Photovoltaik-Anlagen sowie die Treibacher Industrie AG aus Althofen (Kärnten) für die Entwicklung neuartiger Katalysatoren.

Sonderpreis Econovius an isiQiri interface technologies

Im Rahmen der Staatspreis-Gala wurde auch der Sonderpreis Econovius der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) an ein KMU verliehen, das sich durch besonders innovative Leistungen ausgezeichnet hat. Der diesjährige Econovius ging aus den Händen von WKÖ-Vizepräsident Hans Jörg Schelling an siQiri interface technologies GmbH aus Oberösterreich. "Die ausgezeichneten Firmen sind ein Beweis für die Innovationskraft kleiner und mittlerer Unternehmen und unterstreichen damit, dass der KMU-Bereich der Wachstums- und Jobmotor Österreichs ist", betonte Schelling. Gerade eine kleine Volkswirtschaft wie Österreich brauche Flexibilität, Unternehmergeist und Innovation, um im Konzert der Großen mitspielen zu können. Schelling: "Die Leistungen der heute ausgezeichneten, wie auch jener für die Preise nominierten Unternehmen, stimmen mich zuversichtlich, dass Österreich auf dem richtigen Weg ist."

Der WKÖ-Vizepräsident gratulierte allen Gewinnern und Nominierten, da "sie belegen, dass es in Österreichs Wirtschaft nicht an Ideen für neue Geschäftschancen mangelt." Gerade in schwierigen Zeiten seien innovative Unternehmen der Garant für die wirtschaftlich stabile Entwicklung Österreichs. Für den Econovius waren folgende weitere Unternehmen nominiert: Dunst KFZ u. Hydraulik GmbH, IMENDO GmbH, SeaLife Pharma GmbH, YLOG GmbH, Sturm GmbH, Nessler Medizintechnik GmbH und Textilveredelungs GmbH Grabher.

Neuer Sonderpreis prämiert Energie-Innovationen

Zusätzlich zum Econovius etabliert Mitterlehner in Kooperation mit dem Verbund den neuen Sonderpreis VERENA (Verbund E-Novation Award). Damit werden Unternehmen ausgezeichnet, die in den Bereichen Energieeffizienz-/management, erneuerbare Energien, E-Mobilität und Energiesysteme innovative Projekte mit Universitäten, Fachhochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen umgesetzt haben. Entsprechende Projekte können im Rahmen der Ausschreibung für den Staatspreis Innovation 2012 eingereicht werden. "Mit VERENA schaffen wir einen zusätzlichen Anreiz für Unternehmen, ihre Wettbewerbsfähigkeit auszubauen und forcieren gleichzeitig die weitere Umsetzung der Energiestrategie Österreich", sagt Mitterlehner.

Die besten Bilder von der Staatspreis-Verleihung finden Sie im AOM/Original Bild Service sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at. Detail-Informationen zu allen Projekten finden sich in der ausführlichen Staatspreis-Broschüre, die auf www.staatspreis.at sowie auf der Homepage des Wirtschaftsministeriums (www.bmwfj.gv.at) zum Download bereit steht.

Weitere Bilder abrufbar unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=43&dir=201103&e=20110322_s&a=event

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