BZÖ Kärnten macht im Parlament gegen AKW Krsko mobil

Antrag auf Schließung des Schrottreaktors an Kärntens Grenze

Klagenfurt (OTS) - Das BZÖ Kärnten mit seinen Kärntner Abgeordneten macht im Parlament im Rahmen der morgigen Sondersitzung gegen das grenznahe AKW Krsko mobil und wird in einem Antrag die Schließung des Atomkraftwerkes fordern. Das gibt der geschäftsführende Kärntner BZÖ-Bündnisobmann NRAbg. Stefan Petzner bekannt. Petzner: "Wir werden die Bundesregierung auffordern, die Schließung von Krsko zu einer Bedingung für den EU-Beitritt Kroatiens zu machen, denn bekanntlich ist Kroatien fünfzigprozentiger Eigentümer dieses Schrottreaktors."

Der geschäftsführende Kärntner BZÖ-Bündnisobmann verweist darauf, dass das AKW Krsko nicht nur völlig überaltert sei, sondern dazu auch noch in einem massiv erdbebengefährdeten Gebiet liege. "Bei einem Störfall ist Kärnten und der gesamte österreichische Süden massiv betroffen", warnt Petzner und verweist auf die AKW-Katastrophe in Japan, die zeige, dass der Ernstfall jederzeit eintreten könne. "Die österreichische Bundesregierung ist den Kärntnerinnen und Kärntnern verpflichtet. Wir werden morgen die Einhaltung dieser Verpflichtung einfordern und die Bundesregierung zum handeln auffordern", schließt Petzner.

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