FPÖ: Vilimsky: "Im Zentrum" hat sich zu rot-grüner Werbeshow entwickelt!

Anstehende Neuwahl der ORF-Führung bietet Chance auf Neubeginn in Richtung Objektivität

Wien (OTS) - "Die ORF-Diskussionssendung 'Im Zentrum' hat sich mittlerweile zu einer rot-grünen Werbeshow entwickelt, wobei die schwächelnde Grünen-Chefin Glawischnig überhaupt ein Einladungsabo haben dürfte. Glawischnig zu Scheidungseltern und die Woche darauf gleich wieder Glawischnig zu Atomenergie, so als gäbe es keine anderen Meinungsbilder im Hohen Haus. Die FPÖ als stärkste Oppositionskraft wird mittlerweile völlig ausgeblendet", stellt heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky fest.

So sei etwa die FPÖ beim Thema Scheidungseltern durch ihren Nationalratsabgeordneten Norbert Hofer führend bei Initiativen im Hohen Haus. Dies sei über zahlreiche Anträge im Plenum, eine Selbstanzeige Hofers als "Väteraktivist" sowie zahlreiche Pressekonferenzen dokumentiert. Auch sei die FPÖ federführend als Anti-Atom-Partei, was sich an dem überaus erfolgreichen Anti-Temelin-Volksbegehren gezeigt habe. Der FPÖ-Abgeordnete Neubauer habe zudem erst vor kurzem sehr aussichtsreiche Klagen auf EU-Ebene eingebracht, während sich die Grünen auf das Anzünden von Kerzen gegen die Atomkraft beschränken würden. "Für den ORF existiert die FPÖ aber offenbar nicht, was sich auch an den katastrophal schlechten Zahlen der FPÖ in den regelmäßigen MediaWatch-Untersuchungen zeigt", kritisiert Vilimsky.

Zum Glück stehe nun in Bälde eine Neuwahl am Küniglberg an, die zumindest prinzipiell auch die Chance auf einen Neubeginn biete. "Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist wichtig, jedoch muss dabei dem Prinzip der Objektivität und der umfassenden Berichterstattung Rechnung getragen werden. Die stärkste Oppositionspartei dauerhaft auszuklammern, entspricht mit Sicherheit nicht diesem Postulat. Neue Personen in der Führungsetage des ORF müssen sicherstellen, dass der ORF seine rot-grüne Schlagseite endlich verliert und zu einem Herzeigesender für Objektivität und umfassende Berichterstattung wird", fordert Vilimsky.

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