Sima: "Die Wiener Brunnen sprudeln wieder!"

Wien (OTS) - Pünktlich zum UN-Weltwassertag 2011 am 22. März gehen die Wiener Brunnen nach und nach wieder in Betrieb.

Es wird gereinigt, gespült und gewartet: Der Frühjahrsputz der rund 740 Brunnen der Stadt Wien läuft auf Hochtouren damit diese, anlässlich des UN-Weltwassertags am 22. März, nach und nach wieder in Betrieb gehen. "Die Wiener Brunnen prägen das Stadtbild und beeinflussen das Klima ihrer unmittelbaren Umgebung nachhaltig günstig", betont Umweltstadträtin Ulli Sima. Doch damit nicht genug:
"Viele von ihnen sind auch wertvolle Ruhepunkte, die im oft hektischen Stadtleben zum Verweilen und Rasten einladen. Die Brunnen sind ein wichtiger Teil der Infrastruktur und heben die Lebensqualität in unserer Stadt."

Rundum-Putz vor Inbetriebnahme

Rund 280 Brunnen werden von den Wiener Wasserwerken (MA 31) betreut. Weitere rund 460 Trinkbrunnen befinden sich in Parks und auf Spielplätzen und werden überwiegend von den Wiener Stadtgärten (MA 42) verwaltet. Sie sind während des Winters stillgelegt, um das Auffrieren durch Minus-Temperaturen zu verhindern. Alle Trinkbrunnen, aber nur eine geringe Anzahl von Denkmalbrunnen, werden mit Frischwasser betrieben. Bei allen anderen arbeiten die Pumpen im Umwälzbetrieb, um wertvolles Trinkwasser zu sparen. Aus Hygienegründen werden vor der Inbetriebnahme im Frühling alle Brunnen gereinigt, gewartet und die Leitungen gespült. Beim Hochstrahlbrunnen am Schwarzenbergplatz wird zum Beispiel zusätzlich noch die Abdeckung der Glaskuppeln entfernt.

Ganz Wien profitiert von vielfältiger "Brunnenlandschaft"

Von der vielfältigen Wiener "Brunnenlandschaft" profitiert insbesondere der öffentliche Raum, wie Ulli Sima betont: "Neben dem Wasserleitungsnetz zur Versorgung aller Wiener mit dem berühmten kristallklaren Hochquellwasser erfüllen die öffentlichen Brunnen eine wichtige Funktion im öffentlichen Raum." Ins Auge springen natürlich die berühmten Monumental- und Denkmalbrunnen wie zum Beispiel der Austriabrunnen und der Albrechtsbrunnen. Sie haben wesentlichen Anteil daran, dass das Wiener Stadtbild so einzigartig und geschätzt ist.

Idealer Durstlöscher: Frisches Wasser aus Trinkbrunnen

Die öffentlichen Wasserspender sind kostenlos zugänglich und löschen durstige Kehlen mit sauberstem Hochquellenwasser. "Wie gut dieses kommunale Angebot ankommt, zeigen die zehn mobilen Trinkbrunnen, die seit der Fußball-Europameisterschaft 2008 flexibel an unterschiedlichen Standorten eingesetzt werden", so Sima weiter. Vor allem an heißen Sommertagen sind sie äußerst gefragt. Allein beim Trinkbrunnen auf dem Heldenplatz werden in Spitzenzeiten wöchentlich rund 12.000 Liter konsumiert.

"Wasser für die Städte" ist Motto des Weltwassertags

Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte lebt der Großteil der Weltbevölkerung in Städten. Laut UN-Angaben sind es derzeit 3,3 Milliarden Menschen und die Städte wachsen weiter. "Deshalb ist eine funktionierende Infrastruktur im für die Menschheit elementaren Bereich Wasser besonders wichtig", betont Umweltstadträtin Sima. "Eine gute Wasserversorgung im öffentlichen Raum ist für sich entwickelnde Länder und Megacitys genauso wichtig wie für hochentwickelte Städte wie Wien."

Ziel des UN-Weltwassertages 2011 ist es, die internationale Aufmerksamkeit darauf zu richten, wie sich das rapide städtische Bevölkerungswachstum, die Industrialisierung und die zunehmenden Unsicherheiten aufgrund von Klimawandel, Konflikten und Naturkatastrophen auf die städtischen Wassersysteme auswirken. Unter dem Thema "Water for Cities: Responding to the Urban Challenge" möchte der UN-Weltwassertag 2011 Regierungen, Organisationen, Städte und die Bevölkerung dazu ermutigen, sich der Herausforderung des städtischen Wassermanagements aktiv anzunehmen.

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