Heinzl: Unwürdiges Schauspiel des NÖ Patientenanwalts in Sachen Orthopädie St. Pölten

Wer sich für die Schließung der Orthopädie ausspricht, agiert gegen die Interessen von 150.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern

St. Pölten, (OTS/SPI) - Als "unwürdiges Schauspiel auf dem Rücken der Patientinnen und Patienten" bezeichnet St. Pöltens SPÖ-Nationalrat Anton Heinzl Aussagen des NÖ Patientenanwalts Gerald Bachinger, wonach die Schließung der beiden orthopädischen Abteilungen im Zentralklinikum St. Pölten "der richtige Weg wäre". "Bachinger hat sich in diesem Zusammenhang als parteipolitischer Verteidiger des VP-NÖGUS-Chef LHStv. Wolfgang Sobotka geoutet, dem die Interessen von tausenden Patientinnen und Patienten, deren Versorgung im Bezirk St. Pölten, wo 150.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreich leben, völlig egal sind. Das eine Abteilung, die zu den Besten in ganz Niederösterreich gehört, einfach geschlossen und abgesiedelt werden soll, müsste eigentlich auch den NÖ Patientenanwalt auf den Plan rufen. Dass sich dieser in seinem Landhausbüro versteckt und den Zusperrern die Mauer macht, wird nicht helfen - wir als St. Pöltner Sozialdemokraten werden weiter für eine Rücknahme des Schließungsbeschlusses kämpfen - denn bereits mehr als 10.000 geleistete Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern gegen die Schließung der St. Pölten Orthopädie sind Auftrag und Verpflichtung zugleich", so Heinzl.

Heinzl kündigt jedenfalls an, Patientenanwalt Gerald Bachinger in Sachen Orthopädie St. Pölten stärker in die Pflicht zu nehmen. "Immer wieder sind ich und meine Kolleginnen und Kollegen mit Interventionen beschäftigt, wo Patientinnen und Patienten bereits heute monatelang keinen orthopädischen Operationstermin bekommen und mit großen Schmerzen auf diesen warten müssen. Nach dem Zusperren der St. Pöltner Orthopädie droht sich diese Situation weiter zu verschlechtern. Bachinger ist aufgerufen, sich den Problemen der Patientinnen und Patienten anzunehmen, anstatt parteipolitisch VP-Sobotka die Mauer zu machen. Ich werde Bachinger jedenfalls in Zukunft jede Intervention gleich weiterleiten. Dann kann er sich ja outen, auf welcher Seite er steht - auf der Seite der PatientInnen, oder auf der Seite der Zusperrer", so Heinzl.
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