Brunner zu Berlakovich: No-Na-Aussagen statt konkrete Vorschläge

Umweltminister soll Anträge vorlegen oder Grünen zustimmen

Wien (OTS) - "ÖVP-Minister Berlakovich war in den letzten Jahren offenbar im anti-atompolitischen Tiefschlaf, wenn er erst jetzt draufkommt, dass es keine Haftungen für Atomkonzerne, kein Endlager und keine Sicherheit bei Erdbeben oder Flugzeugabstürzen gibt", kritisiert die Grüne Umweltsprecherin Christiane Brunner die jüngsten Aussagen des Umweltministers. Für die Grünen kann es nur eine Konsequenz geben: "Ausstieg aus der Atomenergie und sofortiges Aus für Hochrisikoreaktoren, die auch ohne Stresstests bestens bekannt sind. Jetzt "No-Na-Forderungen" zu erheben, ist wirklich scheinheilig und in der derzeitigen Situation verzichtbar." Wenn Berlakovich keine ernsthaften Vorschläge hat und nicht endlich handelt, soll er solche Aussagen lieber bleiben lassen. Brunner: "Am kommenden Dienstag ist Sondersitzung, das ist die Gelegenheit konkrete Vorschläge vorzulegen oder den Grünen Anträgen zuzustimmen."

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