Steindl: Erwin Pröll muss Ernst Strasser aus allen politischen Funktionen in Niederösterreich abziehen

Moralischer Aufarbeitungsbedarf in der ÖVP-Niederösterreich

St. Pölten, (OTS/SPI) - "Erwin Pröll zeigt bei seinen politischen Ziehsöhnen offenbar kein glückliches Händchen. Nachdem ein ehemaliger VP-Finanzminister Karl-Heinz Grasser schon mehr bei Einvernahmen bei der Staatsanwaltschaft zu Gast ist als bei seiner Familie, erweist sich auch Ernst Strasser, ehemaliger VPNÖ-Landesgeschäftsführer, Klubobmann und Innenminister (auf maßgebliche Intervention von Erwin Pröll) als nachhaltiger Fehlgriff. Die jüngsten Vorwürfe im Zuge einer möglichen Lobbyisten-Geldannahme-Affäre Strassers als EU-Parlamentarier und Delegationsleiter der ÖVP-Europaparlamentdelegation (Diese Funktion ist ebenso auf maßgebliche Interventionen von Erwin Pröll zurückzuführen.) müssen lückenlos aufgeklärt werden. Zudem ist Erwin Pröll angehalten, sich bei allen LandesbürgerInnen für seine laufenden personellen Missgriffe zu entschuldigen und Ernst Strasser aus allen politischen Funktionen in Niederösterreich abzuziehen. Ein VP-EU-Parlamentarier verdient genug - warum braucht er dann noch hunderttausende Euro von irgendwelchen Lobbyisten?", reagiert der Landesgeschäftsführer der SPÖ-NÖ, Günter Steindl, auf jüngste Entwicklungen rund um den Rücktritt des niederösterreichischen EU-Parlamentariers, NÖ-Hilfswerk-Präsidenten und VPNÖ-Politikers Ernst Strasser.****

Steindl sieht in diesem Zusammenhang die VPNÖ vor einem großen "moralischen Aufarbeitungsbedarf". Steindl: "Auf VPNÖ-Landesgeschäftsführer LAbg. Gerhard Karner, ja ein langjähriger Vertrauter und Assistent von Ernst Strasser in Niederösterreich und darauffolgend auch im Innenministerium, wird hier eine maßgebliche Herausforderung zukommen. Auch wenn sein Landesparteichef Erwin Pröll vielleicht wieder auf altbekannte Absetzbewegungen und Ausreden, wie beim Skandal der verspekulierten 1 Milliarde an NÖ Wohnbaugeldern (wer kontrolliert den Rechnungshof/Wer kontrolliert die Sunday Times) setzen wird, bleibt viel an verbrannter Erde aufzuarbeiten -vielleicht auch bei Karner selbst. Wenn er das nicht will, kann er diesen Skandal ja auf die 'Streithansl-Journalisten' der Sunday Times - oder diesmal sogar auf seinen 'Streithansel-Bundesparteivorsitzenden Josef Pröll', der ja bereits eine Entschuldigung Strassers eingefordert hat, schieben. Aber wer kontrolliert dann eigentlich Josef Pröll? Das ist die Frage, derer sich die ÖVP-Niederösterreich in den kommenden Monaten noch widmen wird."
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