Grosz: Kreisky-Festakt verschlang 116.080,30 Euro Steuergeld!

"Schluss mit der Buffetpolitik der Bundesregierung" - "Faymann reduziert sich zum "Grüßaugust" der Republik"

Wien (OTS) - Der Festakt von SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann am 21. Jänner aus Anlass des 100. Geburtstages von Bruno Kreisky im Redoutensaal der Wiener Hofburg verursachte Gesamtkosten von 116.080,30 Euro. Für Licht, Ton und Technik wurden 17.975 Euro aufgewendet. Für das Buffet der rund 500 "handverlesen sozialistischen" Galagäste wurde der Steuerzahler mit 23.259,10 Euro zur Kasse gebeten. Die Mietkosten betrugen 31.813,99 Euro. Personalaufwendungen sind in den Gesamtkosten nicht inkludiert. Das geht aus einer parlamentarischen Anfragebeantwortung Faymanns an BZÖ-Rechnungshofsprecher Abg. Gerald Grosz hervor.

"Die Steuerzahler haben für diese Festakt- und Buffetpolitik a la Madame Pompadour genug gezahlt. Für die Selbstdarstellung Faymanns soll in Zukunft seine Partei aber nicht der Steuerzahler aufkommen. Bemerkenswert sind die Huldigungen der SPÖ, zumal es ja historische Tatsache ist, dass Kreisky seinen Bruch mit der SPÖ mit der Zurücklegung des Ehrenvorsitzes manifestiert hatte", so der BZÖ-Mandatar. Bundeskanzler Faymann laufe angesichts der ständigen Empfänge - Neujahrsempfang der Bundesregierung, Kreisky-Festakt- und Empfang - Gefahr, sich zum "Grüßaugust" der Republik zu reduzieren.

Zweifelsohne könne Österreich neben Bruno Kreisky auf viele politisch wie historisch bedeutsame Persönlichkeiten der II. Republik zurückblicken. Dem ehemaligen Staatskanzler und Bundespräsident Dr. Karl Renner, dem ehemaligen Landeshauptmann, Außenminister, Bundeskanzler und Nationalratspräsident Leopold Figl, dem ehemaligen Bundeskanzler Julius Raab, dem ehemaligen Kärntner Landeshauptmann Dr. Jörg Haider, dem ersten weiblichen Regierungsmitglied in einer österreichischen Bundesregierung, Sozialministerin Grete Rehor, seien aber solche Ehrungen durch das offizielle Österreich nie zuteil geworden, kritisiert Grosz die "eigenwillige Gedenkpolitik" der SPÖ-Staatsspitzen Fischer und Faymann.

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