SPÖ Kaiser zu Einsparungen im Gesundheitssystem: Neue Weg und kreative Lösungen gefordert - Kärnten geht bis dato voran.

Vorschlag: Spitäler mit integrierten Hausärzten würden Kosten sparen, Effizienz steigern, Qualität verbessern. FPKÖVP gefährden Entwicklung in Kärnten.

Klagenfurt (OTS) - In der Diskussion um die Finanzierbarkeit der Österreichischen Gesundheitsversorgung meldet sich nun der Vorsitzende der SPÖ-Kärnten, Gesundheits- und Spitalsreferent LHStv. Peter Kaiser mit einem neuen Vorschlag zu Wort. Demnach sollte in jedem Krankenhaus auch einer Hausarztpraxis eingerichtet werden.

"Die hohen Spitalskosten liegen auch zu einem Gutteil darin begründet, dass viele Patientinnen und Patienten den Weg ins Krankenhaus einem Hausarztbesuch vorziehen. Mit einem direkt im Krankenhaus installierten niedergelassenen Arzt für all jene Patienten, die keine stationäre Behandlung benötigen, könnten diese Kosten bei gleichbleibender Qualität eingedämmt werden", ist Kaiser überzeugt und erwartet sich auch Unterstützung von Seiten der Ärztekammer.

In Anbetracht der Bettenreduzierungen in der Steiermark sowie der Spitalsschließungen in Wien hält Kaiser fest, dass in Kärnten solche Maßnahmen durch die vorausschauende Gesundheitspolitik in den letzten Jahren nicht notwenig seien.

"Als Beispiele nennt Kaiser die im Gegensatz zu allen anderen Bundesländern sinkende und mittlerweile im österreichweiten Durchschnitt liegende Krankenhaushäufigkeit, die Kosten pro Belagstag, die in Kärnten mit 652 Euro am drittgünstigsten seien und deutlich unter dem Österreichschnitt von 732 Euro liegen sowie die konstant hohe Patientenzufriedenheit.

"Wir haben die Herausforderungen der Zukunft rechtzeitig erkannt und durch intelligente, sozialdemokratische Spitalspolitik Kärnten zukunftsfit gemacht", so Kaiser, der diese Entwicklung durch das heimtückisch und hinterrücks durchgeboxte Gesundheits-Verschlechterungs-Gesetz gefährdet sieht:

"Ich werde mich mit allen zur Verfügung stehenden mitteln, gegen Teilprivatisierungen des öffentlichen Gesundheitswesens, wie sie hinter vorgehaltener Hand angedacht werden, ebenso wehren, wie gegen das von FPK und ÖVP erhobene Diktat der Wirtschaft über Patienten-und Mitarbeiterwohl", so Kaiser mit Verweis auf die beim Verfassungsgerichtshof eingebrachte Klage gegen das Gesundheits-Verschlechterungsgesetz und die von ihm postulierten "10 Gebote zur Rettung des Kärntner Gesundheitswesens".

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